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RIDING GIANTS

RIDING GIANTS

Regie Stacy Peralta
Kinostart 07.07.2005

Kritiken • RIDING GIANTS

08. September 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • Die Tageszeitung

Die grandiose Dokumentation wirkte manchmal auf Wilfried Hippen komisch, besonders, weil die die Surfer extrem dem Klischee vom angelsächsischen Alphatier entsprechen. Der Film bietet aber auch "eine überwältigende Fülle an Bildern, Informationen und Geschichten über das professionelle Surfen. Der Filmemacher Stacy Peralta ist ein Zauberer bei der Recherche. ... All das ist rasant und rhythmisch geschnitten und Peralta, der selber aus der Skateboard-Szene kommt, kann das Lebensgefühl der Surfer authentisch spürbar machen. Dass der Filmemacher auch ein Fan ist, hat nur einen Nachteil: Jeder Surfer, der je eine bedeutende Welle geritten, oder als erster ein besonderes Board verwendet hat, muss unbedingt namentlich erwähnt werden."

08. Juli 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • Berliner Zeitung

Christian Aust spricht mit Extremsurfer Laird Hamilton über Adrenalin, Angst und Superlative.

07. Juli 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • Berliner Zeitung

Großes Kino sei der Film, schreibt Philipp Bühler. "Ganz nebenbei liefert diese Geschichte einer ewigen Flucht - vor den Wassermassen, den Menschenmassen, der eigenen Angst - eine durchaus vertraute Kinoerzählung, in welcher der idealistische Held am Ende in der Wirklichkeit ankommt, die er selbst verändert hat. So entwickelt Peraltas Film letztlich mehr Rhythmus, Action und auch Emotionalität als so mancher Spielfilm. Mit den simplen Überwältigungsmechanismen des IMAX-Kinos hat das nichts zu tun. Auf die große Leinwand gehört es allemal. ... Die Dimension, die "Riding Giants" dem Sportfilm eröffnet, könnte für andere Sportarten sogar eine Nummer zu groß sein."

06. Juli 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer ist begeistert. "RIDING GIANTS eröffnet mit so einer Welle: formlos, gewaltig, pure kinetische Energie. Dazu schmettert ein Bach-Choral. Jede Menge Mythen, Ängste und Faszinationen drängen in diesem Bild aufeinander: Das Meer als Urquelle und Zerstörer allen Lebens, Furcht und Schrecken des Erhabenen. Das ist spektakulär, wäre aber kaum in voller Filmlänge durchzuhalten, genauso wenig wie eine ständige Heldenlegenden-Strickarbeit. Zum Glück hat Peralta seinen Film nicht nur aus Ehrfurcht, sondern - zum Beispiel in den liebevollen Animationen zur Frühgeschichte des Surfens - auch aus jeder Menge Humor gebastelt."

06. Juli 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte bezeichnet RIDING GIANTS als ungewöhnlichen Dokumentarfilm. "Was abbildbar ist, ist die Schönheit - und da diese bekanntlich als erstes vergeht, tritt sie mit einer besonderen Melancholie zurück auf die Leinwand. Was man nicht sehen kann, das ist der Grund, sich überhaupt auf die Wellen zu schwingen, ein Adrenalinschub, der alten Männern Tränen in die Augen treibt. Diese Erinnerungen scheinen ein übermenschliches Glück zu verbreiten, auch Jahrzehnte nach dem Geschehen. Dieses Unteilbare schließlich ist es, das diesen Film so bewegend macht."

05. Juli 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • fluter.de

Für Laien sind die Surfer-Filme voll ziemlich langweilig, meint David Siems. Aber dieser hier ist anderes. "In fulminanten und fürwahr atemberaubenden Bildern erzählt Stacy Peralta vom Big-Wave-Surfen, das sich - wie der Name schon sagt - hauptsächlich um die Wellen in der Größenordnung kleiner Wolkenkratzer dreht. Andere Regisseure hätten es damit belassen, doch Peralta holt weiter aus und kommentiert einfach die gesamte Kulturgeschichte des Surfens mitsamt seinen gesellschaftlichen Auswirkungen. ... Die Faszination von RIDING GIANTS lebt aber nicht nur von den Bildern übermächtiger, ozeanischer Naturgewalten, sondern auch von der kompakten Erzählweise Stacy Peraltas, der Dutzende von Surf-Promis zu Wort kommen lässt, wie Buzzy Kerbox, Greg Noll, Titus Kinimaka oder Kelly Slater, dem Michael Jordan des Wellenreitens. Für Fans ein gefundenes Fressen, für alle anderen eine neue, interessante Bekanntschaft."

05. Juli 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • br-online.de

Den Surfer-Helden wird hier ein Denkmal gesetzt, findet Matthias Leybrand. "Der Gegenstand seiner Betrachtung - die Welle - dient Regisseur Stacy Peralta auch nur als Material für seine ziemlich unsensiblen Schnittgewitter. Offensichtlich vertraut er der Schönheit seiner Bilder nicht, sonst hätte er sie nicht so grauenvoll zerhacken müssen. Zu den Stärken des Films gehört, dass er die Helden der Zunft versammelt und dass diese auch wunderbar erzählen. Außerdem hat Stacy Peralta ausgiebig in den Archiven gewühlt und da so manches sehr kurioses beziehungsweise sehr eindrucksvolles Super-8-Dokument ausgegraben. Alles in allem ist RIDING GIANTS gut gemeint, aber leider nicht ganz so gut gemacht. Ein bisschen verschenkt."

Juli 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • film-dienst 14/2005

Im Grunde gleichen sich für Jörg Gerle alle Dokumentationen über das Wellenreiten. "Auch RIDING GIANTS verfügt über schöne, atemberaubende Bilder, die von der lebensmüden Begeisterung der Akteure zeugen und zugleich unter schier übermenschlichem Einsatz aufgenommen wurden; selbst der 'Spirit' jener Gegenkultur des kapitalistischen Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Mythos ist in der Dokumentation von Stacy Peralta zur Genüge enthalten. Dennoch ist dieser Film um einiges besser als die meisten seiner Vorgänger. Das mag daran liegen, dass Peralta zwar selbst Surfer und Bewunderer der Szene ist, sich aber vor allem durch ein Bedürfnis zum Erklären und sein Talent zum Anschaulichmachen leiten lässt. Er verliert sich nicht in Schwärmereien und vergisst auch den Zuschauer nicht."

Juni 2005 | RIDING GIANTS • Kritik • filmz.de

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