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DER FLUG DES PHOENIX

DER FLUG DES PHOENIX

Regie John Moore
Kinostart 07.07.2005

Kritiken • DER FLUG DES PHOENIX

07. Juli 2005 | DER FLUG DES PHOENIX • Kritik • Die Tageszeitung

Das Ergebnis überzeugt Philipp Bühler nicht. "Das Remake ist nicht völlig misslungen. ... Doch ansonsten macht Moore fast sämtliche Fehler, an denen moderne Blockbuster leiden. Der Absturz im Sandsturm gleicht eher Luke Skywalkers Anflug auf den Todesstern als einem Flugzeugcrash - wozu hat man schließlich Computer. Die Figuren bleiben flach, vom einsilbigen Quaid in der Han-Solo-Rolle des widerwilligen Helden über austauschbare Nebenrollen bis zu Ribisis wild improvisierter Performance als geltungssüchtiger Effizienznazi ungeklärter Herkunft. Die Dialoge ("Let's build it!") wirken, als wären sie allesamt für Ernest Borgnine geschrieben. Dem Geist internationalen Teamworks, das wird überdeutlich, mangelt es an Motivation und Kreativität."

07. Juli 2005 | DER FLUG DES PHOENIX • Kritik • Der Tagesspiegel

"Ein Flugzeug ist abgestürzt. Die elf Überlebenden versuchen die Maschine zu reparieren. Ihre Vorräte sind knapp. Durst plagt sie. Einige Männer verlieren die Nerven. Ab und zu gibt es einen Sandsturm. Doch niemand muss die Augen zukneifen, wenn es stürmt, oder Sand aus den Kleidern schütteln. Alles Computersand. Vielleicht auch findet es Regisseur John Moore tatsächlich lustig, wenn zehn Männer und eine Frau immer bloß Schraubenzieher durch die Gegend tragen."

07. Juli 2005 | DER FLUG DES PHOENIX • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die Traumfabrik hat sich für Sascha Westphal in eine Recycling-Industrie verwandelt. "Moore zitiert zwar Aldrichs Blicke in die alles verschlingende Leere der Wüste, und wie im Original sind auch hier die Kreuze, die die Gräber zweier Absturzopfer markieren, die einzigen Orientierungspunkte. Doch seine überwältigenden Totalen wie auch die mehrfach eingestreuten Zeitraffer-Sequenzen beschwören keinerlei philosophische Assoziationen herauf, sie beschreiben nicht die Welt. Das Bedrohliche der Bilder erwächst vielmehr aus einem Gefühl der Hilflosigkeit."

05. Juli 2005 | DER FLUG DES PHOENIX • Kritik • fluter.de

Als Fast-Bruchlandung schätzt Thomas Winkler den Film ein. "Wo Aldrich ein dichtes Kammerspiel zwischen Dünen inszenierte, versteht sich Moore nur auf Abziehgefühle, die bei Bedarf mit dröhnender Soundtrack-Musik zugekleistert werden. Fast scheint es, als würde er seinen Schauspieler/innen nicht trauen, vor allem nicht Dennis Quaid, der das schwere Erbe von James Stewart als abgehalfterter Pilot anzutreten hat und dessen differenziertes Spiel vornehmlich durch die Präsentation eines verschwitzten, aber immerhin für das Alter des Darstellers doch noch erstaunlich sehenswerten Oberkörpers ersetzt."

05. Juli 2005 | DER FLUG DES PHOENIX • Kritik • br-online.de

Andrea Mirbeth findet das Remake gelungen. "Regisseur John Moore lässt es krachen. Special Effects und Computeranimation wohin das Auge reicht, der Absturz wird in der ersten Viertelstunde des Films zelebriert, und man schaut gern dabei zu. Und dann beginnt das Psychodrama in der Wüste - übrigens mit gigantischen Naturaufnahmen der Salzwüste in der Mongolei an der Grenze zu China. ... Das Augenmerk liegt auf der Gruppe, wie sie sich streitet und versöhnt und die Mittlerin ist nicht selten Kelly, die weiblichen Charme und Klugheit unters raubeinige Männervolk bringt. Insofern ist hier das Remake um einiges kitschiger, versöhnlicher, dem Mainstream und dem Happy End verpflichtet."

Juli 2005 | DER FLUG DES PHOENIX • Kritik • film-dienst 14/2005

Für Franz Everschor erscheint das Original im Vergleich zu diesem Remake wie ein psychologisches Meisterwerk. "Obwohl die Stationen der Handlung dieselben geblieben sind, konzentriert sich Moore nur noch auf die spannungssteigernden äußeren Elemente und reduziert die Gruppe der im Wüstensand gestrandeten Passagiere eines havarierten Frachtflugzeugs auf austauschbare Stichwortgeber. Es ist nicht nur der Mangel an individuellen Charakteren (und Darstellern), der die Wiederverfilmung abqualifiziert, sondern die in jeder Szene erkennbare Gleichgültigkeit der Autoren, der Story etwas mehr Sinn zu verleihen als den eines vordergründigen Abenteuerstücks. Um dem Film Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, muss gesagt werden, dass er im Rückgriff auf die Tradition des einstigen amerikanischen Abenteuerfilms handwerklich" Solides bietet.

Juni 2005 | DER FLUG DES PHOENIX • Kritik • filmz.de

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