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ANTIKÖRPER

ANTIKÖRPER

Regie Christian Alvart
Kinostart 07.07.2005

Kritiken • ANTIKÖRPER

07. Juli 2005 | ANTIKÖRPER • Kritik • Der Tagesspiegel

Als subtilen Horrorfilm bezeichnet Frank Noack ANTIKÖRPER, "der eine ungeheuerliche, ja ekelhafte Geschichte mit Anstand in Bilder umsetzt. ... In seiner präzisen Darstellung von Ehekonflikten ist der Film meisterhaft, und Wotan Wilke Möhring vermittelt die Rechtschaffenheit seiner Figur ebenso glaubhaft wie ihre Abgründigkeit. Überhaupt sind die Charaktere das Beste an dem Film. André Hennicke untertreibt bewusst, er spielt den Unhold wie einen Normalbürger, ohne starren Blick oder verzogenen Mund. Ein Horrorfilm ist ANTIKÖRPER nur auf der inhaltlichen Ebene. Ein paarmal schaut man vorsichtshalber weg, doch die Leichenfunde und Obduktionen werden niemals genüsslich ausgedehnt."

07. Juli 2005 | ANTIKÖRPER • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Alvart, der bisher nur fürs Fernsehen gearbeitet hat, lässt jedoch auch einen eigenen Ansatz erkennen. Für ihn stellt der Typus des Serienkillers die extremste Form des Egoismus in einer durch und durch liberalisierten Welt dar. Dessen Antagonist, der sich in einer klaren Werteordnung bewegt, kann keine moralische Überlegenheit beanspruchen - jedenfalls dann nicht, wenn er in einem starren Gut /Böse-Schema denkt und die eigenen Abgründe ausblendet."

05. Juli 2005 | ANTIKÖRPER • Kritik • fluter.de

ANTIKÖRPER erzählt unter dem Mantel eines Polizeithrillers auch eine überkomplizierte Familiengeschichte, und damit wird er für Ingrid Arnold wiederum interessant. "Um aus diesen reichlich kruden Verwicklungen wieder herauszukommen, muss das atemlose Drehbuch manche Volte schlagen und für eine Auflösung über Gebühr viel Zeit verbrauchen. Filmisch schreckt Regisseur Christian Alvart auch vor echtem Kitsch nicht zurück, schafft es aber immer wieder, wirkliche Verunsicherung zu streuen - und sei es nur, weil man das alles irgendwann nicht mehr glauben kann."

05. Juli 2005 | ANTIKÖRPER • Kritik • br-online.de

Einen souverän inszenierten und teilweise brillant gespielten Genrefilm hat Rüdiger Suchsland gesehen. "Ein Genuss für Genrefans, der angenehm geschmackvoll und souverän inszeniert ist, zudem streckenweise brillant gespielt. Störend sind nur einige zu dick aufgetragene Szenen, ein Plot, der dann doch etwas arg gewollt wirkt und ein irritierend missverständliches Ende. ... ANTIKÖRPER könnte leicht missverstanden werden als Abklatsch von US-Filmen. Tatsächlich aber haben das Serienkiller-Movie und das mythische Film-Böse, um das es hier geht, ihren Ursprung in Deutschland."

Juli 2005 | ANTIKÖRPER • Kritik • film-dienst 14/2005

Für Horst Peter Koll beginnt ANTIKÖRPER spannend, düster und höchst suggestiv, aber auch ausgesprochen drastisch-kompromisslos. "Dass der Film es sich auf Dauer zu leicht macht und irgendwann aufhört, das angerissene Thema weiter aufzufächern, liegt wohl in der 'Natur' des Genrekinos - ab einem bestimmten Punkt ist alles 'nur' noch Suggestion und pure Emotion, Spannung bis zur finalen Katharsis. Dabei gelingen Christian Alvert in seinem Kinodebüt Momente von bemerkenswerter Dichte. Auch wenn er im weiten Spannungsfeld zwischen Großstadtthriller und Provinzdrama letztlich viel zu viel will, jongliert er formal weitgehend souverän mit den vielen Fäden, dekonstruiert geschickt die zeitlichen Abläufe und setzt visuell wie auditiv kluge Akzente."

Juni 2005 | ANTIKÖRPER • Kritik • filmz.de

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