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VILLA HENRIETTE

VILLA HENRIETTE

Regie Peter Payer
Kinostart 30.06.2005

Kritiken • VILLA HENRIETTE

30. Juni 2005 | VILLA HENRIETTE • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film hat Abini Zöllner gerade dadurch bezaubert, dass alles tatsächlich so gewesen sein könnte. "Ein wenig Sarkasmus, dafür viel trockener Humor (das unbemüht wirkende Drehbuch schrieb Milan Dor) - so etwas mag dem Zuschauer gefallen. ... Ein sehr gegenwärtiger Film ist das. Ein sympathisches Stück Familienunterhaltung, bei dem man am Ende gern aus dem Häuschen ist. Jedenfalls, so lange es einem gehört."

30. Juni 2005 | VILLA HENRIETTE • Kritik • Merkur

Laut Melanie Brandl führt der Regisseur mit viel Fantasie in ein Panoptikum skurriler Figuren, die gemeinsam unter dem Dach Henriettes hausen. "Payer mutet seinen (jungen) Zuschauern dabei einiges zu. Jenseits vom seichten Kinderkino erzählt er in poetischen bis befremdlichen Bildern von den Sorgen und Nöten Maries, die nicht nur um ihr geliebtes Zuhause kämpfen muss, sondern auch zum ersten Mal zwischen zwei Jungs steht, die beide Gefühle für sie hegen. Manchmal verirrt der Regisseur sich dabei in all zu kunstvollen Szenerien, die die Handlung in die Länge ziehen."

29. Juni 2005 | VILLA HENRIETTE • Kritik • br-online.de

Eine glänzende Familienkomödie hat Heidi Reutter gesehen. "VILLA HENRIETTE ist kein knallbuntes, kreischendes Familienabenteuer, sondern ein märchenhaft atmosphärischer, in sich ganz und gar stimmiger Film, in dem flirrende Bilder und leise, unaufgeregte Dialoge dominieren. Eine eigentümlich betörende Ruhe liegt über dieser Inszenierung. ... Zum einen liegt das wohl am eigenwilligen Figurenarsenal, das gleichberechtigt in der Villa lebt: allesamt unkonventionelle Menschen, die sich gegenseitig tolerieren und ernst nehmen. Leben und leben lassen, das gilt für die durchgeknallte Großmutter ebenso wie für das kleine Mädchen Marie. Zum anderen liegt das an der Bildsprache, den durchdachten Bildern, die der Regisseur Payer findet: Die Idylle in der Villa hat andere, wärmere Farben als die kalte Außenwelt, die diese Idylle ernsthaft bedroht."

Juni 2005 | VILLA HENRIETTE • Kritik • film-dienst 13/2005

Die Geschichte hat wunderbarer Weise für Rolf-Ruediger Hamacher zwei Filmemacher gefunden, die eher durch schwarz-humorige Gesellschaftssatiren als den Hang zum Familienfilm bekannt wurden. "Selbstredend heben Dor und Payer dabei nie den moralischen Zeigefinger, sondern bleiben eher ein wenig auf Distanz zu ihren Protagonisten. Dass sie dabei auf die in diesem Genre üblich gewordenen derben Töne und aufdringlichen Bilder verzichten, zeigt die Ernsthaftigkeit, mit der sie an dieses Märchen für Kinder und Erwachsene herangegangen sind, um es zu einer Utopie über die Macht der Fantasie zu entwickeln."

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