Inhalt • METROPOLIS
Joh Fredersen, ein Großindustrieller, ist Herr über Metropolis, der glitzernden Stadt der Zukunft. Die Reichen vergnügen sich in den Freizeitgärten der Oberstadt, während die Arbeiter in die unterirdische Stadt ein erbärmliches Leben fristen müssen. Freder Fredersen, Sohn des Metropolis-Bosses, trifft eines Tages Maria, eine Frau aus der unterirdischen Stadt. Maria, in die er sich verliebt hat, führt ihn in die Unterwelt. Sie wird von den Arbeitern respektiert und verehrt. In der Armensiedlung brodelt die Stimmung! Die Arbeiter wollen nicht mehr länger im Elend leben. Es kommt zum Aufstand: Wissenschaftler Rotwang, ehrgeizig und dem alten Fredersen spinnefeind, verschleppt Maria und konstruiert eine mechanische Doppelgängerin, die die Arbeiter zur Revolution aufhetzt...
Kritik • METROPOLIS • 12. Februar 2010 • diepresse.de
Für Christoph Huber bleibt METROPOLIS (
) der definitive Fantasiefilm, auch wenn er den Amerikanern zu wirr war. "Ein Mythos des Kinos war durch eine Serie von Zufällen doch Wirklichkeit geworden: Denn berühmt wurde METROPOLIS (
) als Ruine. Fritz Langs Großfilm über die vertikale Zukunftsstadt war schon wegen der Kosten auch für den Export vorgesehen: Den Amerikanern war die spektakuläre Mischung von bahnbrechender Tricktechnik, monumentalen Bauten, mythischem und politischem Brimborium zu wirr. Der Symbolismus laufe Amok, hieß es bei Paramount, das den Film um eine halbe Stunde kürzen ließ, was die Handlung gravierend veränderte. Die Fassung sahen Wells und der spätere Regisseur Luis Buñuel, der eine Kritik publizierte: „Metropolis ist nicht ein Film. Metropolis ist zwei Filme, an der Hüfte zusammengewachsen, aber mit gegensätzlichen intellektuellen Ansprüchen"."