Inhalt • EINS, ZWEI, DREI
Der Geschäftsmann Charles R. MacNamara wird vom Coca-Cola-Konzern ins Berlin des Kalten Krieges "strafversetzt". Hier bekommt er den Auftrag, auf Scarlett Hazeltine, die Tochter seines Chefs, aufzupassen. Scarlett verschwindet kurz vor der Ankunft ihrer Eltern. Zwar taucht sie wieder auf, aber hat sich in den Jungkommunistien Otto Ludwig Piffl verliebt. Sie hat ihn zudem auch geheiratet und erwartet ein Kind von ihm. Wenn MacNamara seine Karriere nicht ruinieren will, muss er vor der Ankunft der Hazeltines, den wilden Kulturbolschewiken - eins, zwei, drei in einen vorzeigbaren Schwiegersohn verwandeln...
Kritik • EINS, ZWEI, DREI • 15. Juni 2005 • fluter.de
Heute noch ist EINS, ZWEI, DREI für Kirsten Schulz eine herrlich überdrehte und bissige Satire, bei "der alle, aber wirklich alle, ordentlich einen auf den Deckel bekommen: geschäftstüchtige Amis mit Dollar-Zeichen in den Augen genauso wie Deutsche, die angeblich noch nie den Namen Adolf Hitler gehört haben, wie auch 150-prozentige Kommunisten. Doch der Lauf der Geschichte war gegen Billy Wilder und seinen Film. Während der Dreharbeiten wurde die Berliner Mauer gebaut. ... Mittlerweile gilt der Film als Klassiker, ist immer noch zum Schreien komisch und ist nicht zuletzt ein spannendes Zeitdokument aus den Jahren des Kalten Krieges."