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BATMAN BEGINS

BATMAN BEGINS

Regie Christopher Nolan
Kinostart 16.06.2005
Genre Fantasyfilm, Actionfilm

Kritiken • BATMAN BEGINS

16. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz kann sich an Hollywood-Premieren in Berlin gewöhnen.

16. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine Filmpremiere mit großem Brrrmborium hat Andreas Conrad erlebt.

16. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte war Christopher Nolan eigentlich der richtige Mann, um eine klassische Filmerzählung durcheinander zu bringen. Ganz hat er es nicht geschafft. "Nun sind Burtons letzte Hinterlassenschaften ausgeräumt, die opulente Ausstattung ebenso wie die märchenhafte Filmmusik von Danny Elfman. Statt dessen zeichnen zwei Meister der stumpfen Klangschlacht, Hans Zimmer und James Newton Howard, verantwortlich. Doch nicht nur dem Ton fehlt alles Imaginative. BATMAN BEGINS ist bei aller Düsternis in einem geradezu spießigen Erklärungswahn gefangen - als läge die Macht des Mythos nicht gerade in seiner Undechiffrierbarkeit."

16. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Die Zeit

Sabine Horst bringt es auf den Punkt: Ein Mann ist, was er tut - auch Batman. "Der vom Mainstream-Kino bisher zu Unrecht übersehene Hauptdarsteller Christian Bale, der sich über die Jahre in schrägen kleinen Filmen erhebliche Autorität erworben hat, wechselt mühelos von einer Heldenpersona zur anderen: Spielt er den Geschäftsmann, dann grüßt der aalglatte Wall-Street-Yuppie aus AMERICAN PSYCHO. Und in seinen Actionszenen kann er zweifellos auf das für den Science-Fiction-Thriller EQUILIBRIUM absolvierte Martial-Arts-Training zurückgreifen."

16. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • telepolis

Rüdiger Suchsland sieht in dem Film das Drama eine begabten Kindes; ein Film, der ernster, kühler als früher, den Zeiten angemessen ist. "Dem britischen Regisseur Christopher Nolan gelingt die Neugeburt einer schon totgesagten Figur. Ein bisschen ärgerlich ist allenfalls, dass auch dieser Film nicht ohne die seit KILL BILL im US-Kino offenbar unvermeidlichen Samurai-Anleihen auskommt ... Am Ende hat uns Nolan mit Batman versöhnt und auf faszinierende Weise einen zeitgemäßen, zugleich angenehm nostalgischen Film gedreht, dabei mit der nötigen Dunkelheit und Ambivalenz, die diese Figur braucht - Batman, wie er sein muss."

15. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Anke Westphal war der Regisseur nicht gut beraten, als er sich dazu überreden ließ, "die Ausbildung des Bruce Wayne zum Superflederhelden für das Ereigniskino zu erzählen. ... BATMAN BEGINS ist ein piefiger Film darin, dass er die Symbolwerdung des Helden als Kessel Buntes im Schonschleudergang verhandelt. Action, Americana, einige unpassende James-Bond-Witze kunsthistorisch und psychoanalytisch veredelt. Mit dem verdruckst buchhalterischen Wesen dieser Heldenvorgeschichte haben die Filmemacher eines indes treffend Ausdruck gebracht: die Kleinlichkeit und Bürokratie gegenwärtiger gesellschaftlicher Rettungsutopien."

15. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer bescheinigt dem Film, intelligentes Unterhaltungs-Kino und Spektakel zu sein, mit komplexen Charakteren und einem guten Drehbuch. "Nicht, dass Nolan die vertrackten Plotwendungen seiner früheren Thriller hätte umstandslos in die Geradlinigkeit des Blockbuster-Kinos übersetzen können. Aber um eine Selbstjustiz-Figur wie den maskierten Vigilanten in all ihrer Zwiespältigkeit darzustellen hätte er die besten Voraussetzungen gehabt - und mit Bale einen Darsteller, der als Schizo oder als psychopathischer Serienkiller immer die beste Figur gemacht hat. Leider schreckt BATMAN BEGINS gerade davor zurück."

15. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Sebastian Handke schafft der Regisseur zeitgenössische Versionen des film noir. "In BATMAN BEGINS erfindet Nolan eine recht prosaische, psychopharmazeutische Mechanik der Angst, die das Erscheinen archetypischer Furchtfratzen erklärt. Diese Mechanik übersetzt er in einfache, aber eindrucksvolle Bilder. Einmal sehen wir Batman für einen Moment nur mit den Augen seiner Feinde: gespreizt zu einer riesigen schwarzen Teufelsilhouette mit rot glühenden Augen - ein apokalyptischer Reiter in der Hölle von Gotham. Nolan wartet mit einer ganzen Reihe solcher Angstbilder auf: Manifestationen der Furcht."

15. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • fluter.de

Durch und durch ernst ist diese Comic-Verfilmung für Jörg Buttgereit. "Eines muss man dem Autorenfilmer Nolan lassen: So eindringlich und ausführlich hat noch niemand Batmans Vorgeschichte gezeigt. In den Verfilmungen der letzten Jahrzehnte wurden die Ursprünge des rastlosen Rächers immer nur in fragmentarischen Rückblenden gestreift. Erst bei BATMAN BEGINS gibt es die ganze Geschichte. Die durchaus zwiespältige Figur des zur Selbstjustiz greifenden Superhelden bekommt eine nachvollziehbare Motivation und Glaubwürdigkeit, die vor allem den letzten seichten Batman-Filmen von Joel Schumacher (BATMAN FOREVER sowie BATMAN UND ROBIN aus den Jahren 1995 und 1997) abging."

15. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte ist überhaupt nicht begeistert: "Langweiliger, humorloser und uninspirierter kann man sich eine Comicverfilmung kaum vorstellen. ... "o Tim Burton sich einst um die Sinnlichkeit des "dunklen Ritters" bemühte, herrscht in BATMAN BEGINS die rationale Action-Ästhetik: Quälend lange Kampfszenen wurden so kurz hintereinander zusammenmontiert, dass sich jede Dramatik in einem gleichförmigen Flirren verliert. Geradezu ärgerlich ist, wie hochkarätige Schauspieler in lapidaren Nebenrollen verheizt werden ... Man muss Christopher Nolan, dem jungen, innovativen Regisseur, vorwerfen, dass er den Verlockungen Hollywoods erlegen ist - und das 120 Millionen schwere Budget mit seinem künstlerischen Anspruch bezahlen musste."

15. Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • br-online.de

Realistischer, düsterer und psychotischer als zuvor ist dieser BATMAN für Gunnar Mergner. ""Batman Begins" ist Superheldentum unplugged. Christopher Nolan verzichtet auf überkandidelte Schurken und dosiert das Getöse. Das ist wohltuend. Der menschliche Superheld hat allerdings auch Probleme: In BATMAN BEGINS stecken eine überflüssige Liebesgeschichte mit der vollkommen farblosen Katie Holmes, viel gutgemeintes Chronistentum das den Film verlangsamt und vor allem zu viele laienpsychologische Dialogstrecken über Furcht und Selbsterkenntnis. Das ist die zähe Seite eines ansonsten gelungenen Films, der den richtigen Weg einschlägt: Nolan inszeniert Batman als blitzartig zuschlagenenden Schatten."

Juni 2005 | BATMAN BEGINS • Kritik • filmz.de

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