Rolf Richter schätzt den scharfsinnigen Wachtraum in dem Film. "Der Film machte eine ausreichende Zahl von Tabus öffentlich und war durchaus eine Mutprobe und wirkt deshalb auch heute noch so unbekümmert und frisch. Szenen, die damals wegen zu großer Waghalsigkeit von den Zensoren entfernt wurden, zitiert der Regisseur mit Maschinenschrift aus dem Drehbuch und schafft so ein zusätzliches Lehrstück vom schwierigen Umgang mit der Wahrheit. Der Film wirkt auch deshalb so heiter, weil die Angriffe nicht bösartig oder auch überscharf vorgetragen werden, sondern mit spielerischem Spaß."
Henryk Goldberg hat sich vom Charme der frühen Jahre einfangen lassen. "Kein anderer der 1965/66 eingebunkerten DEFA-Filme ist von solcher Fröhlichkeit wie dieser - eine Haltung, die anzunehmen wir - wir DDR - nicht fähig waren. Und dabei sind Text und Inszenierung von rührender Naivität."
"Ein zwar nicht rundum gelungener, aber ebenso dreister wie lustiger Film gegen die kleinbürgerliche Verlogenheit von Funktionären und Parteibonzen, inszenatorisch verspielt, gutartig provozierend, brillant im Dialog."