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PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS

PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS

Regie Garth Jennings
Kinostart 09.05.2005

Kritiken • PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS

10. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Berliner Zeitung

Christian Aust spricht mit dem amerikanischen Schauspieler Sam Rockwell, der den Präsidenten in PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS spielt.

09. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Berliner Zeitung

Auch große Mädchen müssen für solche Filme gewonnen werden, meint Katja Lüthge. Statt die "weibliche Lebens- und Technikerfahrung mit all ihren Unerklärbarkeiten für ihren Film flott zu machen, zwingen Regisseur Garth Jennings und Drehbuchautor Karey Kirkpatrick PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS eine in der Vorlage zwar latent angelegte, dort aber absolut unwichtig bleibende Liebesgeschichte zwischen den einzig überlebenden Erdlingen Arthur Dent und Trillian auf. In der Kinoversion noch überflüssiger ist da nur die durchs Buch völlig unmotivierte Einführung einer toughen, in schwarzes Leder gekleideten Kanzlerin namens Questular - eine Modernisierung, die offensichtlich Anschluss an die "Matrix"-Ästhetik sucht."

09. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Die Tageszeitung

Für Arno Frank reicht der Einfluss des Trivialromans "Per Anhalter durch die Galaxis" bis in die Gefilde zeitgenössischer Kulturproduktion. Der Journalist schreibt über die 'Nerds', die Außenseiter von gestern, die längst die Welt regieren.

09. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Als größte Unwahrscheinlichkeit von allen bezeichnet Sebastian Handke die erfolgreiche Humorisierung eines Genres, das eine ausgesprochen ernste Angelegenheit war. "Die Verfilmung einer unverfilmbaren Vorlage hätte wahrlich Schlimmeres zu Tage fördern können als diesen Film. Er mag sich zwar zwischen Satire und Abenteuer nicht recht entscheiden, tut dem Stoff aber nur so viel Gewalt an, wie er gerade noch verträgt. Und selbst da, wo der Humor etwas durchhängt, hat er jenem von George Lucas immer noch eines voraus. Er ist stets freiwilliger Natur."

09. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Hinreißend listig findet Heike Kühn die Verfilmung des Kultromans. Der Film ist zudem "ein Zeichen des Widerstands gegen den geistlosen Größenwahn Hollywoods. ... PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS entwirft für den depressiven Androiden wie für den schüchternen Liebenden und den despotischen All-Herrscher ein Repertoire an liebenswerten Schrullen und Macken, das der ebenso liebevollen wie selbstironischen tricktechnischen Umsetzung in nichts nachsteht. Douglas Adams hätte kein schönerer Grabstein gesetzt werden können als er mit diesem Film über die Leinwände der Welt schwebt."

09. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Das Filmteam hat laut Volker Mazassek den überbordenden Erzählfluss der Vorlage auf eine überschaubare Story eingedampft. "Die Entscheidung, den an Monty Python erinnernden Gestus der Vorlage beizubehalten, macht PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS ein wenig zu einer Reise in die Vergangenheit. Nicht nur die Fortbewegungsart Trampen ist praktisch ausgestorben. Auch der ungetrübte Glaube an die Segnungen der Zukunft gehört der Geschichte an. Keiner weiß das besser als Marvin, der depressive Roboter, der feindliche Computer durch seine Klagelieder in den Selbstmord treiben kann. So erdenschwer wie Marvin durch Raum und Zeit schlurft, ist er der heimliche Star des Films."

09. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Junge Welt

Peer Schmitt sagt es anders: PER ANHALTER der Versuch, STAR WARS in einen Monty-Python-Sketch zu verwandeln. "Die großangelegte digitale Animation vermittelt das Wimmern/Lächeln, nicht den Knall und versöhnt so die Gegensätze zwischen Teeruhe und Schleudertrauma. 'Don't panic', steht als wichtigster Grundsatz auf dem 'Hitchhiker's Guide'. Charmante Ernüchterung im Angesicht der Schöpfung und ihrer Katastrophen."

09. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Der Spiegel

Rüdiger Sturm spricht mit Robbie Stamp, Freund und Erbe von Douglas Adams, über Sinn und Unsinn der aktuellen Verfilmung des Kult-Romans, große Nasen und Adams' Verhältnis zu Hollywood.

08. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Die Tageszeitung

Für Sebastian Frenzel kommt der Film zu spät. "Es dürfte einige Mühe gekostet haben, dem eher wirren und sequelartigen Originalstoff eine Struktur zu geben, die sich filmisch umsetzen lies; Adams selbst hat bis zu seinem frühen Tod vor vier Jahren an dem Drehbuch gearbeitet, das Karey Kirkpatrick schließlich vollendete. Zweifelsohne ist dabei eine runde und kurzweilige Story herausgekommen. Auch visuell weiß der Film zu überzeugen: statt einer Übermenge an Special-Effects werden viele Szenen mit Puppen und Kostümen bestritten; das Design und die detailgenaue Ausstattung einzelner Räume sind grandios. ... Weder findet er eine eigene Art von Humor, die über Schenkelklopfen hinausginge, noch erreicht er die gesellschaftliche Brisanz des Originals - und so ganz ohne Referenz fehlt ihm letztlich auch die Relevanz."

08. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • fluter.de

Die Fülle der Ideen, das permanente Gagfeuer des Buches flacht in dem Film für Jenni Zylka "trotz Mühe und Lust an der Geschichte schnell auf ein Strohfeuer ab: [Der Regisseur] hält das Tempo nicht durch, immer öfter werden Witze, Situationen nur angespielt, bis zur Unkenntlichkeit verkürzt oder nicht weitergedacht. ... Dafür hat man Arthur und Trillian ein nicht notwendiges und unnütz Zeit schluckendes Happy-End aufgeklebt, so dass der große Film am Ende unerfreulich ausdünnt, anders als die viel bodenständigere, aber effektivere alte TV-Serie."

08. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • fluter.de

Thomas Winkler hat erwartet, daß die Meinungen über den Film auseinander gehen. "Einig immerhin ist man sich in Rezensenten- und Fan-Kreisen, die in diesem Fall eine recht große gemeinsame Schnittmenge bilden, dass es nun aber endlich auch höchste Zeit wurde, dass Douglas Adams' Science-Fiction-Satire den Weg auf die Leinwand findet." Der Autor schreibt in der Folge über den Hintergrund des Films.

08. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • br-online.de

Für Andrea Mirbeth ist die Verfilmung "recht bunt, schräg, wirr und hat bisweilen wirklich exzellente Special-Effects vorzuweisen, wenngleich das Raumschiff einer eingedrückten Weihnachtskugel gleicht. ... Aber wie das so ist im Schlaraffenland: es kann einem von allem auch ganz schnell schlecht werden und so passiert es, dass dieser Film bald nur noch alberner Nonsens ist. Es fehlt schlichtweg der originelle, selbstironische Grundton der Vorlage. ... Keine Panik, ist nur ein Film, und trotzdem schade, die Vorlage hätte wahrlich mehr Originalität verdient."

08. Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • Schnitt

Patrick Hilpisch hat sich nicht täuschen lassen. "Tatsächlich wartet Jennings in seinem Spielfilmdebüt mit durchaus ansprechenden Gags auf der Bildebene auf, die jedoch über das zentrale Manko des Filmes nicht hinwegtäuschen bzw. -trösten können: den der Vorlage aufgedrückten Hollywooderzählstil. Denn den elementaren Kern des Romans machen die ausschweifenden Gedankenspiele der Erzählinstanz und der einmalige Adams'sche Wortwitz aus, eine hollywoodkompatible Dramaturgie kann das Buch jedoch nicht bieten. Um dem Stoff einen passenden filmdramaturgischen Rahmen zu geben, spannt Kirkpatrick nun die aus dem Buch übernommenen Storyelemente über eine Liebesgeschichte und eine lose motivierte Auseinandersetzung mit einem Superschurken."

Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Juni 2005 | PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS • Kritik • film-dienst 12/2005

Jörg Gerle hat einige Höhepunkte des Films ausgemacht, z.B. "wunderbare Exkurse in die Belanglosigkeit, die kurz und prägnant den Sinn bislang unbekannter Naturgesetze erklären. ... Es ist der 'typisch englische' Humor, der schon aus Monty Pythons Sinnlosigkeitsattacken Klassiker machte und nun auch in PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS gute Laune verbreitet. ... Die recht dezent gehaltene amerikanische Star-Power mit Sam Rockwell als Beeblebrox und John Malkovich in einem Cameo als sinistrer Humma Kavula sowie die noch längst nicht ausgeschöpfte Vorlage lassen darauf schließen, dass man noch nicht den letzten Teil des Abenteuers gesehen hat."

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