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DIE CHINESISCHEN SCHUHE

DIE CHINESISCHEN SCHUHE

Regie Tamara Wyss
Kinostart 09.06.2005

Kritiken • DIE CHINESISCHEN SCHUHE

10. Juni 2005 | DIE CHINESISCHEN SCHUHE • Kritik • Der Freitag

Für Silvia Hallensleben bietet der Film eine reichhaltige Assoziationsfülle. "Auch im immer heiklen Balanceakt zwischen persönlichem Erinnerungsanliegen und allgemeinem Zuschauerinteresse umschifft die Regisseurin mit ebenso präzise gesetzten Schritten die Klippen allzu privatistischer Erinnerungsklauberei. Dazu trägt auch der Kommentar bei, der bei aller sachlichen Zurückhaltung die Autorinnenperspektive der Regisseurin nie verleugnet. Hier ist allerdings auch die größte Schwachstelle des Films zu finden: Ein kleines Detail nur, das doch erhellend zeigt, wie vermeintlich beiläufige ästhetische Entscheidungen gewichtige Auswirkungen auf das Endergebnis haben."

09. Juni 2005 | DIE CHINESISCHEN SCHUHE • Kritik • Die Tageszeitung

Susanne Messmer findet die Dokumentation plastisch. "Durch all diese Ebenen, die es zu synchronisieren gilt, setzt sich im Kopf des Zuschauers allmählich der irrsinnige Umbruch zusammen, der zur Zeit in China stattfindet. Schade nur, dass Tamara Wyss es nicht bei dieser Reise belassen und einfach weiterhin darauf vertraut hat, am Wegesrand Biografien wie die der Treidler aufzugabeln. In Chonqing, der Zwischenstation für ihre Großeltern, schwenkt der Film auf einmal um und stellt junge Frauen in den Vordergrund, die vom Wirtschaftsboom in dieser größten Stadt der Welt profitieren. ... Andererseits wird so auch eine ganz spezielle Stimmung erzeugt: ein Verlustgefühl, dass man manchmal einfach nichts wiederfinden, nichts wiedererkennen kann."

08. Juni 2005 | DIE CHINESISCHEN SCHUHE • Kritik • fluter.de

Eine Spurensuche hat Thomas Winkler gesehen, die verzweifelt Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit finden will. "Meist stößt die Suchende nur auf ein Land, das sich in einem solch rasanten Wandel befindet, dass die Landesgeschichte nicht einmal mehr als Ballast erscheint. ... Es ist eine melancholische Reise, eine, die viel erzählt über das moderne China, aber auch über Deutschland zu Zeiten des Kaiserreichs. Souverän, informativ und unterhaltsam schlägt Wyss den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart."

08. Juni 2005 | DIE CHINESISCHEN SCHUHE • Kritik • Schnitt

In dem Film werden für Frank Brenner "auf überzeugende Weise die privaten Eindrücken von einst und heute verbunden und zu einem interessanten Gesamtwerk zusammengeführt. Ob dieser Stoff für die große Leinwand geeignet ist, sei dahingestellt. In seiner nüchtern-überlegten Inszenierung und seiner unspektakulären Machart erinnert "Die chinesischen Schuhe" freilich mehr an professionell gemachte Fernsehdokumentationen. Die faszinierenden Einstellungen der beeindruckenden Landschaften und des riesigen Staudammes hingegen können erst im Kino ihre wahre Größe entfalten."

Juni 2005 | DIE CHINESISCHEN SCHUHE • Kritik • film-dienst 12/2005

Für Reinhard Lüke "ist es gerade dieses seltsame Nebeneinander von Tradition und einer scheinbar naiven Begeisterung für eine Moderne nach westlichem Vorbild, das den Reiz des Films ausmacht. Das gilt für die Flussfahrt und erst recht für die zweite Hälfte der Dokumentation, wenn die Filmemacherin in Chengdu auf den Spuren ihrer Großeltern Geschichte und Gegenwart der Stadt erkundet. DIE CHINESISCHEN SCHUHE ist eine klassische Reisereportage mit biografischer Note, die ohne Off-Kommentar auskommt und ihre Geschichten in ruhigen, teils imposanten Bildern erzählt."

Juni 2005 | DIE CHINESISCHEN SCHUHE • Kritik • filmz.de

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