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VEER UND ZAARA

VEER UND ZAARA

Regie Yash Chopra
Kinostart 02.06.2005

Kritiken • VEER UND ZAARA

30. Juni 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Die politisch brisanten Elemente verpackt Chopra in die konventionelle Hülle des indischen Liebesfilms. Es wird viel geschmachtet und gesungen und mit bunten Farben gearbeitet, was für europäische Betrachter ebenso gewöhnungsbedürftig ist wie die lange Laufzeit von mehr als drei Stunden."

04. Juni 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • Die Tageszeitung

Als formvollendet, aber ästhetisch um gut ein Jahrzehnt zurück bezeichnet Ekkehard Knörer VEER UND ZAARA. Der Film operiert "mit lauterster Absicht an mehreren Fronten. Hinaus läuft es auf eine große Versöhnungsrede vor Gericht, einen Aufruf zum Frieden im geteilten Subkontinent, der in der Liebe allegorisch dann auch hergestellt wird. In der Verschränkung von liberaler Botschaft und eskapistischer Form, im Ineinander von Song and Dance und Toleranzedikten, ist VEER UND ZAARA ein Musterbeispiel dafür, wie sich politisch-utopisches Potenzial und die traditionelle Gestalt hinreißenden Bollywood-Entertainments bestens vertragen können."

03. Juni 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • Der Freitag

Für Barbara Schweizerhof gelingt in VEER UND ZAARA die Kombination von indischem Formel-Kino und besten politischen Absichten. "Sorgfältig vermeidet Veer & Zaara jede im eigentlichen Sinne politische Anspielung. Der indisch-pakistanische Konflikt ist hier nichts anderes als ein plot device, ein Handlungsmovens, das verhindert, dass die Liebenden zu schnell zusammenkommen. Aber in dieser für das Illusionskino typischen Ignoranz des Wirklichen drückt sich vielleicht auch eine Art Sehnsucht aus: Man wünschte, man könnte den Konflikt auf ein Liebeshindernis reduzieren."

02. Juni 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • Berliner Zeitung

Ralph Umard spricht mit Regisseur Yash Chopra über seinen Film und Bollywood im Westen.

02. Juni 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • Der Tagespiegel

Laut Christina Tilmann setzt der Bollywood-Film auf Emanzipation und Versöhnung. "Das indische Bollywood-Kino greift immer tief in die Gefühls- und Kolportagekiste. Auch Yash Chopras Dreistundenepos VEER UND ZAARA macht da keine Ausnahme. Es wird gesungen, getanzt, geschluchzt, und die Leinwand birst fast vor opulent choreografierten Massenszenen, bunten Schleiertänzen, dramatischen Liebesschwüren, Tränen und Glück. ... Ein hemmungsloses Kinovergnügen, ein Fest der ganz großen Gefühle, eine Hommage an den großen indischen Komponisten Madan Mohan - und doch mehr als eine bunte Realitätsflucht. Denn der indische Regie-Altmeister Yash Chopra hat, eher ungewöhnlich für Bollywood, seiner Kinoromanze ein aktuelles politisches Thema unterlegt."

01. Juni 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • Der Tagesspiegel - Ticket

Unterhalb großer Gefühle macht es das Bollywood-Kino für Christina Tilmann nicht. VEER UND ZAARA erzählt eine Utopie mit kämpferischen Untertönen. "Simple, klare Botschaften, wie immer mit viel Schwung und ohne Scheu vor Sentimentalität vorgetragen."

01. Juni 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • fluter.de

Seinen Erfolg verdankt dieser Film laut Thomas Winkler "den üblichen Elementen des Bollywood-Kinos verdankt: mehr als drei Stunden Laufzeit, ekstatische Tanzszenen, quietschbunte Ausstattung, wundervolle Songs, eine Besetzung mit gottgleichen Superstars bis in die Nebenrollen hinein und eine Liebe, die alle Hindernisse überwindet und schließlich sogar die verfeindeten Brüder Indien und Pakistan sich einander annähern lässt. ... Einziger Wermutstropfen: Selbst für Bollywood-Verhältnisse drückt VEER UND ZAARA so vehement auf die Tränendrüse, dass die eingeschränkten schauspielerischen Fähigkeiten von Shah Ruhk Khan überdeutlich werden."

Mai 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • film-dienst 11/2005

Für Felicitas Kleiner versucht der Film einen interessanten Spagat: "Einerseits zeigt er sich modernen Ideen verpflichtet; vor allem der Aufwertung der Rechte der Frauen, hier insbesondere dem Ausgleich zwischen Indien und Pakistan bzw. Hindus und Moslems; andererseits werden grundlegende Traditionen und Werte affirmiert: die Bedeutung der Familie, der im Zweifelsfall das persönliche Glück aufgeopfert werden muss, und, damit zusammenhängend, Patriotismus und Religiosität. ... Funktionieren tut das nur, weil fast alle Protagonisten duldsam und einsichtig sind. Solche unerträgliche Gutartigkeit kostet einen dann doch mehr Geduld als die obligatorischen Musiknummern."

Mai 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

19. Februar 2005 | VEER UND ZAARA • Kritik • Die Tageszeitung

Eine ergreifende Liebesgeschichte gepaart mit politischem Statement hat Susanne Messmer gesehen. "Abgesehen von kübelweise Liebe, Herzschmerz, Gesang und Tanz gibt es bei diesem Bollywood-Film noch mehr: ein Statement gegen den indisch-pakistanischen Konflikt und einen Darsteller, den man sonst nur als Playboy mit wackelnden Hüften kennt - jetzt plötzlich in der Charakterrolle des schuldlosen Häftlings."

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