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KUNG FU HUSTLE

KUNG FU HUSTLE

Regie Stephen Chow
Kinostart 02.06.2005

Kritiken • KUNG FU HUSTLE

03. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich hat KUNG FU HUSTLE in die schöne, altehrwürdige Kunst des fernöstlichen Windelweichprügelns eingeführt. "Hier greift nicht jedes Bild wie ein Zahnrad ins nächste, hier wird keine Handlung unerbittlich weitergedreht. Bei so viel kinetischer Energie muss schließlich auch mal Zeit sein, zwischendurch Dampf abzulassen. Doch bevor zu viel heiße Luft entsteht, erhöht Chow die Schlagzahl. Natürlich ist auch der intellektuelle Ertrag dem Genre der Martial-Arts-Komödie entsprechend: Um ihn aufzuspüren, müsste man den Film zur mikroskopischen Laboranalyse einschicken."

03. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • Der Spiegel

Schlagkräftige Action, treffsicheren Humor hat Daniel Haas ausgemacht; er ist "der virtuosen Verspieltheit, dem genialen Furor von KUNG FU HUSTLE auf den ersten Blick verfallen. "Anders als im amerikanischen Genrekino wird die Physis hier nicht zum Zweck der Überhöhung verwüstet, sondern konsequent stilisiert - und dies oft bis an die Grenze des Lächerlichen. Diese Mischung aus extremem Stilwillen und selbstreflexivem Augenzwinkern, maximaler Artistik und feixendem Humor macht KUNG FU HUSTLE im besten Sinne zum Spektakel. Das Narrative tritt in den Hintergrund, der Schauwert feiert sich selbst. Anders als bei den hohlen Überbietungsszenarien vieler US-amerikanischer Krawall-Filme zielt der Kunstsinn hier jedoch nicht auf Ideologisches ab, sondern auf die Freude am Kinematografischen selbst."

02. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • Berliner Zeitung

Christian Aust spricht mit Action-Star Stephen Chow über Kung-Fu, seinen neuen Film und die Qual mit den Rückenmuskeln.

02. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • Berliner Zeitung

Lustig, aber unsportlich ist der Film für Peter Uehling. "Chows Ehrgeiz war es, den ultimative Martial-Arts-Film zu schaffen. KUNG FU HUSTLE ist geradezu ein Katalog von Kampftechniken. Um so viele Stile unterzubringen, muss Chow ein sehr umfangreiches Personal aufbieten, und um diese Vielzahl wichtiger Figuren und ihrer individuellen Stile gegeneinander antreten zu lassen, muss er sich schon eine ziemlich verwinkelte Story einfallen lassen. ... KUNG FU HUSTLE ist vor allem ein lustiger Film, aber er bezieht seine Komik anders als "Shaolin Kickers" nicht aus der Handlung, sondern aus seinem schrägen Personal. Wenn sich das aber nur noch mit digitaler Nachhilfe zusammenschlägt, fühlt man sich ziemlich betrogen."

02. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • Die Tageszeitung

Eine gute Dosis Albernheit mengt laut Susanne Messmer der Regisseur dem Genre zu: Kampfkunst ohne Pathos und Erhabenheit. "Keiner meint es ernst. Das ist es, was diesen Film glaubwürdig macht. ... Das ist albern, aber nicht schenkelklopfend. Denn Stephen Chow bedient sich einer unterkühlten Gestik à la Buster Keaton oder Helge Schneider, die wirkt, als stehe er neben sich und sei selbst erstaunt über die komische Wirkung, die er erzielt." Zudem sind die Figuren gut konsturiert und Schauspieler ausgewählt: "Dies ist genau das Personal, dem man abnimmt, dass es morgens Kalligrafie übt und abends Kasperletheater mit Buddhabüsten spielt. Sie präsentieren Superhelden und verkörpern mehr Lust auf Alltag als auf ein Leben als Superheld. Nur mit ihnen konnte die Gratwanderung zwischen Nostalgie und Burleske glücken."

02. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Die Ära der Kung-Fu-Filme ist vorbei. Wiederbeleben kann man das Genre nur in einer Form: als Zitat und Parodie. Genau das tut der asiatische Action-Star Stephen Chow in seinem neuen Film, in dem er fast alle Fäden in der Hand hält. Als Hauptdarsteller, Autor, Regisseur und Produzent prägt er KUNG FU HUSTLE und beweist ein gutes Gespür für die richtige Mischung aus Reminiszenzen, Action und Klamauk."

01. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • br-online.de

Schon jetzt ist KUNG FU HUSTLE ein moderner Klassiker des Hongkong-Kinos für Florian Kummert. Der Film besticht durch Humor, Lässigkeit und einer Kampf-Choreographie, die ihresgleichen sucht. "Die Mischung aus Kung-Fu-Choreographie und relativ kruden Slapstick-Computereffekten funktioniert hervorragend. So bekommt KUNG FU HUSTLE den anarchischen, wilden Charme der alten Roadrunner-Comics. Physik, Schwerkraft, alles ist aufgehoben. Tanz und Kampf verschmelzen. KUNG FU HUSTLE ist wie ein Musical, im dem Fred Astaire und Ginger Rogers beim Cha Cha Cha auch mal Bösewichter vermöbeln."

01. Juni 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • fluter.de

Jörg Buttgereit nennt KUNG FU HUSTLE eine Nonsense-Chop-Suey. "Kampfkunst- und tricktechnisch ist KUNG FU HUSTLE voll auf der Höhe der Zeit. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der allzu infantile Humor, der immer wieder im krassen Gegensatz zu den ebenso kunstvoll wie sorglos dargestellten Gewaltausbrüchen der Kämpfer steht. Der Film ist aufwändig produzierter Slapstick, der ganz so wie in einem Zeichentrickfilm die Grenzen der menschlichen Körperlichkeit ignoriert und sprengt."

Mai 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Mai 2005 | KUNG FU HUSTLE • Kritik • film-dienst 11/2005

Holger Römers nennt KUNG FU HUSTLE eine vergnügliche Martial Arts-Komödie. "Ironischerweise sind denn auch die Qualitäten, die von dem Digitaleffekt-Spektakel am nachdrücklichsten in Erinnerung bleiben, ganz altmodischer Natur: Yuen Wo Ping, der auch in TIGER & DRAGON Kampfszenen choreografierte, setzt die Action so klar in Szene, dass an den akrobatischen Fähigkeiten der Darsteller trotz deren vorgerückten Alters keine Zweifel bleiben. Und wenn Sing unter der Ungeschicklichkeit von Gu im Umgang mit Wurfmessern leiden muss, ist das lustiger als alle digitalen Cartoon-Effekte."

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