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MEAN CREEK

MEAN CREEK

Regie Jacob Aaron Estes
Kinostart 26.05.2005

Kritiken • MEAN CREEK

16. Juni 2005 | MEAN CREEK • Kritik • Die Tageszeitung

Erstaunlich komplex findet Wilfried Hippen diese Geschichte, die "der amerikanische Regisseur Jacob Aaron Estes in seinem souverän inszenierten Debütfilm eher durch kleine Gesten, Blickkontakte und authentisch klingende Wortwechsel als durch die genreüblichen Effekte und Spannungsbögen erzählt ... Bei jedem Einzelne sind die Handlungen und Entscheidungen nicht nur glaubwürdig, sondern auch mit ungewöhnlicher Intensität nachvollziehbar, und so gibt es keine einfachen Lösungen, keine eindeutigen Opfer und Täter. So besteht auch das Ende des Films nicht aus einem dramaturgischen Knalleffekt, der alles auflöst und uns beruhigt aus dem Kino gehen lässt."

26. Mai 2005 | MEAN CREEK • Kritik • Berliner Zeitung

MEAN CREEK ist laut Peter Uehling ein bemerkenswertes Debüt. "Wunderbar gelingt es Jacob Estes sowohl eine stimmige Geschichte zu erzählen als auch einen Filmessay über Jugend und Gewalt vorzulegen. Der ruhige Fluss der Handlung staut sich an Naturbildern, die der Reflexion Raum lassen, zugleich aber jene archetypische Stimmung von Kindheitssommern entfalten, die den Betrachter sofort gefangen nehmen. Dazu hat Estes ein präzise agierendes Ensemble junger Schauspieler versammelt, das nicht nur ein sehr differenziertes Geflecht von Beziehungen vermittelt, sondern auch die funktionalen Stellen des essayistischen Anliegens besetzt."

26. Mai 2005 | MEAN CREEK • Kritik • Die Tageszeitung

Barbara Schweizerhof kann den Schrecken des Schulhofes nachempfinden. "Mit Handkamera und fast ausschließlich bei natürlichem Licht gefilmt, liegt über MEAN CREEK die Unruhe des Improvisierten. Wie von untergründiger Panik getrieben, schwenkt die Kamera von einem Gesicht zum nächsten. Was sie dabei einfängt, ist manchmal von atemberaubender Authentizität, besonders da, wo sie die Jugendlichen in ihrer ganzen Empfindsamkeit offenbart: gelähmt von widersprüchlichen Gefühlen, überwältigt vom Zwiespalt über die eigene Rolle in diesem grausamen Spiel."

26. Mai 2005 | MEAN CREEK • Kritik • Der Tagesspiegel

Leider vertraut der Regisseur lieber den Klassikern als eigenen Ideen, meint Sarah-Mai Dang. "MEAN CREEK klebt leider viel zu sehr an seinem Vorbild, um eine neue Perspektive auf den Jugendfilm zu eröffnen. Mag die Geschichte auch spannend erzählt sein und der Soundtrack gut - es sind wohl vor allem die Schauspieler, die einen dazu verführen mögen, sich das bekannte Abenteuer in neuer Version noch einmal anzutun. Eine Wiederaufführung von STAND BY ME wäre wohl die bessere Idee gewesen."

25. Mai 2005 | MEAN CREEK • Kritik • fluter.de

Für Andreas Busche steht der Film ganz in der Tradition eines Hinterwäldler-Teenie-Dramas, das seinen Reiz vor allem durch seine Beobachtungen eines sozialen Milieus gewinnt. "Leider verliert Estes in der zweiten Filmhälfte etwas die Kontrolle über seine Geschichte. Eine dramatische Zuspitzung hätte MEAN CREEK nicht nötig gehabt. Gerade die Langeweile und Tristesse, mit der die Jungs sich tagtäglich arrangieren müssen, verleiht der ersten Hälfte des Films eine innere Spannung. Das Verhalten der Jugendlichen untereinander - Eltern kommen in MEAN CREEK nur am Rande vor - ist faszinierend geschildert."

Mai 2005 | MEAN CREEK • Kritik • filmz.de

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