Inhalt • GARDEN STATE
Neun Jahre sind vergangen, seitdem Andrew Largeman seinem Heimatstädtchen in New Jersey den Rücken gekehrt hat. In Los Angeles kämpft er sich als mäßig erfolgreicher Fernsehschauspieler durchs Leben, bis er eine traurige Nachricht erhält: Seine Mutter ist gestorben. Zu ihrem Begräbnis macht er sich auf den Weg zurück ins verhasste Garden State und wagt erstmals die lange vermiedene Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit: Er trifft seine alten Schulkameraden wieder, er lernt die faszinierende, ungewöhnliche Sam kennen, die sich zwar als pathologische Lügnerin entpuppt, Andrew aber trotzdem nicht mehr aus dem Kopf geht. Und schließlich wagt er auch den Schritt nach Hause zu seinem Vater ...
Die Story ist laut Birgit Roschy "dem Klischee von Independent-Filmen verpflichtet und hakt die üblichen Stationen männlicher Selbstfindung ab. ... Doch Brach, der auch als Schauspieler in der TV-Serie "Scrubs" auftritt, hat nicht nur einen Blick für absurde Alltagsdetails wie etwa den abgerissenen Einfüllstutzen am Auto des zombiehaften Andrew. Auch seine Geschlechtsgenossen beobachtet Brach mit kühlen Blick und inszeniert wie nebenbei skurrile Momente, die ziemlich lebensecht wirken. Ausnahmedarsteller wie Ian Holm (Bilbo in HERR DER RINGE) als verkrampfter Psychiater-Vater und Peter Sarsgaard (KINSEY) als seltsamer Jugendfreund sind zwar überzeugender als Brach, der sein großäugig-starres Gesicht etwas zu selbstverliebt vor die Kamera hält."