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EIN FERPEKTES VERBRECHEN

EIN FERPEKTES VERBRECHEN

Regie Álex de la Iglesia
Kinostart 26.05.2005

Kritiken • EIN FERPEKTES VERBRECHEN

02. Juni 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Volker Mazassek ist die Geschichte gekonnt erzählt. "Man muss allerdings den leicht hysterischen Humor mögen, wie er in der Nachfolge Pedro Almodóvars im spanischen Kino verbreitet ist. Gleichwohl hat die im Kaufhaus angesiedelte Reflexion über den Wunsch nach dem Paradies auf Erden auch traurige Züge. Denn bekanntlich ist dieser Wunsch unerfüllbar. Davon zeugt auch der Film, dessen Schluss nicht ganz so gelungen ist. So zeigt sich, was zu beweisen war: Nichts ist perfekt."

28. Mai 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • Die Tageszeitung

Über die Hauptfigur bricht eine nachgerade biblische Plage an Demütigungen und permanenten Erniedrigungen herein, schreibt Dietmar Kammerer. "De la Iglesia zeichnet seine Figuren trotz all ihrer kleineren und größeren Charaktermängel so sympathisch, dass man ihnen noch ihre schlimmsten Schurkenstücke verzeiht. Und darüber, wie er es schafft, en passant Alfred Hitchcock zu zitieren (IMMER DER ÄRGER MIT HARRY), sich vor Luis Buñuel (DAS VERBRECHERISCHE LEBEN DES ARCHINALDO DE LA CRUZ) zu verbeugen und bei allen Referenzen einen ganz eigenen, überdrehten, rasanten visuellen Stil zu entwickeln, kann man nur staunen."

26. Mai 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler mag den Film, auch wenn er noch besser wäre, wenn nicht im Finale alles glatt laufen würde. "Es ist die Freiheit einer schwarzen Komödie, die Iglesia davor bewahrt, schlicht die Analyse eines Michel Houellebecq zu wiederholen. Denn die ist zwar auch schwarz, aber bekanntlich deprimierend ernst gemeint. Iglesia hingegen wildert, wie zuletzt in seiner Groteske ALLEIN UNTER NACHBARN, auch mit EIN FERPEKTES VERBRECHEN wieder im Genre des Fantastischen. ... Die Überzeichnung ist Iglesias Stärke, unterstützt von einem rasanten Schnitt und einer flotten Kamera, die der Konsumwelt mit Weitwinkel kräftig auf die Pelle rückt."

26. Mai 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler mag den Film, auch wenn er noch besser wäre, wenn nicht im Finale alles glatt laufen würde. "Es ist die Freiheit einer schwarzen Komödie, die Iglesia davor bewahrt, schlicht die Analyse eines Michel Houellebecq zu wiederholen. Denn die ist zwar auch schwarz, aber bekanntlich deprimierend ernst gemeint. Iglesia hingegen wildert, wie zuletzt in seiner Groteske ALLEIN UNTER NACHBARN, auch mit EIN FERPEKTES VERBRECHEN wieder im Genre des Fantastischen. ... Die Überzeichnung ist Iglesias Stärke, unterstützt von einem rasanten Schnitt und einer flotten Kamera, die der Konsumwelt mit Weitwinkel kräftig auf die Pelle rückt."

25. Mai 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • fluter.de

Für Ingrid Arnold wechselt der Film "atemlos und immer weiter zwischen fast altmodischem Louis-de-Funès-Humor, überdrehter Karikatur, politischer Unkorrektheit und liebevollen Splatterszenen und reiht sich damit befriedigend ein ins Werk seiner Macher."

25. Mai 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • br-online.de

Der Regisseur ist ein Spezialist für düstere Genregeschichten. Laut Carlos Gerstenhauer "findet er nun in der Konsumwelt eines Kaufhauses einen weiteren Schauplatz, um von Gier, Gewalt und Trieb zu erzählen. EIN FERPEKTES VERBRECHEN ist dabei Spiegel der gesellschaftlichen Veränderung, die Spanien seit zehn Jahren bestimmt. Sehr ähnlich sind uns die Protagonisten dieser Moritat und weit entfernt von jeglichen Klischees, die wir sonst mit Iberien verbinden. Es ist das Spanien Azanars, in dem auf einmal alle dem Geld und der Arbeit hinterherjagen, das de la Iglesia ironisch zeigt und mit seiner Geschichte kommentiert. Das alles hätte gut auch in einem Krefelder Kaufhaus spielen können."

Mai 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de

Mai 2005 | EIN FERPEKTES VERBRECHEN • Kritik • schnitt

Wieder inszeniert der Regisseur laut Frank Brenner einen Gegenentwurf zur Welt der Schönen. "Die reizvolle Idee nutzt Álex de la Iglesia vor allen Dingen im ersten Drittel seines Filmes für ein paar gepfefferte Breitseiten und eine gut funktionierende Gesellschaftssatire. Doch je weiter er sich in seiner Geschichte vorwagt, je abgedrehter seine Ideen werden, je mehr Splatter- und Spezialeffekte zum Einsatz kommen, desto mehr gleitet sein Film in die Standards und Konventionen der schwarzhumorigen Kriminalkomödie ab."

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