| Regie | Tommy Lee Jones |
| Kinostart | 08.11.2007 |
Tommy Lee Jones spricht mit Mariam Schaghaghi über sein Regiedebüt.
Andreas Busche ist begeistert. "Vergebung und Vergeltung sind die beiden großen Themen, die Tommy Lee Jones' Regiedebüt seelenruhig umkreist wie ein Aasgeier seine Beute. In THE THREE BURIALS OF MELQUIADES ESTRADA verschlägt es den Zuschauer tief in Sam-Peckinpah-Country. Lange nicht mehr hat eine Filmkamera die Gegend um den Rio Grande mit solch visueller Klarheit eingefangen. ... Schönheit und Tod liegen in THE THREE BURIALS ... dicht beieinander, und Jones macht auf seine unnachahmliche No-Nonsense-Manier, die in den besten Momenten an Clint Eastwood oder Warren Oates erinnert, klar, dass es das eine nie ohne das andere gibt. Was im Übrigen auch für die Sache mit der Vergebung und der Vergeltung zutrifft."
Geri Krebs sieht in der Geschichte eine "Metapher für die Freundschaft und Loyalität zwischen einem Amerikaner und einem Mexikaner". Das Filmteam zeigt die "bizarre Story einer kathartischen Reise, die nicht nur mit einem erstklassigen Schauspielerensemble von diesseits und jenseits des Rio Grande aufwartet, sondern auch mit hervorragenden Landschaftsaufnahmen."
Für Daniel Kothenschulte ist THE THREE BURIALS "ein kleines Independentjuwel, das zugleich aussieht wie ein großer Spätwestern, bevölkert von Figuren, die Diane Arbus fotografiert haben könnte, und die dennoch niemals karikiert erscheinen.
Für Andreas Borcholte erweist sich der Regisseur und Schauspieler als überaus humorbegabt. "THREE BURIALS ist eine echte Festivalentdeckung, die voller grandios komischer Szenen und skurriler Figuren steckt. Allein der schauspielernde Countrysänger Dwight Yoakam als neurotischer Polizeichef, der Schussangst hat und bei der drallen Kellnerin keinen Ständer kriegt, ist ein unvergessliches Original."