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DER TOD KOMMT KRASS

DER TOD KOMMT KRASS

Regie Michael Karen
Kinostart 19.05.2005

Kritiken • DER TOD KOMMT KRASS

19. Mai 2005 | DER TOD KOMMT KRASS • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling hätte gern mehr gelacht, wirklich gut ist der Film nämlich nicht. "Hier und da kann man laut und frei auflachen, gewiss. Man merkt dann aber auch, wie lange man zwischendurch nicht aufgelacht hat. Das eigentliche Problem des Films liegt tiefer, in seiner Unentschlossenheit zwischen Blödsinn und Satire. Denn Erkan und Stefan sind eigentlich keine satirischen Figuren, sie denunzieren niemanden - das ist das Angenehme an ihnen. Sie verkörpern die Sehnsucht des Intellektuellen, sich von seinem Verstand zu entlasten, ohne ihn abzugeben: Sie sind immer dann gut und originell und also ganz bei sich, wenn unterhalb des idiotischen Verhaltens die List mitläuft: Dämlichkeit als Aufklärung des Verstandes über sich selbst."

19. Mai 2005 | DER TOD KOMMT KRASS • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert hat seine Ansprüche auf Tiefsstand herunterkurbeln müssen, damit er sich etwas unterhalten fühlte. "Hitchcock hat in IMMER ÄRGER MIT HARRY mit den Problemen der Leichenentsorgung weitaus unterhaltsamer gekämpft. Auch aus den anderen Vorbildern, bei denen sich DER TOD KOMMT KRASS bedient, wie dem ZDF-Klassiker "Das Traumschiff", entwickelt der TV-Soap-Regisseur Michael Karen keinen kinotauglichen Lustspiel-Drive. Mühsam hangeln sich Erkan Maria Moosleitner und Stefan Lust von einem Gag zum nächsten. Im Dunkeln des Kinos können die komödiantischen Systemabstürze ihre narkotischen Nebenwirkungen dabei ungehemmt entfalten."

19. Mai 2005 | DER TOD KOMMT KRASS • Kritik • Frankfurter Rundschau

"DER TOD KOMMT KRASS wird keinen Zuschauer überfordern. Erkan und Stefan vermeiden auf ihrem Vergnügungsdampfer allzu viel Tiefgang. Und das ist gut so. Die beiden Schlaumeier wissen, dass "Bildung bremst"."

17. Mai 2005 | DER TOD KOMMT KRASS • Kritik • fluter.de

Fan des türkisch-teutonischen Blödelhumors können laut Frank Geissler unbesorgt sein. "Erkan und Stefan schütteln nämlich wie gewohnt reihenweise doof-derbe Schenkelklopfer aus ihren Trainingsanzugärmeln. Offenbar sind die beiden aber mittlerweile den Kinderschuhen des Klamauks entwachsen und haben ihre Liebe zu den alten Klassikern des Genres entdeckt ... Von subtilem Humor fehlt da zwar wie erwartet jede Spur, aber weil gute Laune ansteckend ist, gilt am Ende doch die alte Devise: eine Seefahrt, die ist lustig!"

17. Mai 2005 | DER TOD KOMMT KRASS • Kritik • br-online

Heidi Reutter hat eine haarsträubende Komödie gesehen. "DER TOD KOMMT KRASS ... ist letztlich die Fortsetzung einer alten Geschichte, die mit immer gleichen Variablen herumhantiert. Immerhin, ein bisschen Originalität, wenn auch nicht Innovation, weist der dritte Film der Blödel-Triologie, diesmal unter der Regie von Michael Karen doch auf, wenn er mit szenischen Versatzstücken aus diversen Filmklassikern spielt. James Bond, Agatha Christie, auch die Muppet Show lassen grüßen. Hat doch was. Aber prall komisch ist das nicht. War's vielleicht mal."

Mai 2005 | DER TOD KOMMT KRASS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Mai 2005 | DER TOD KOMMT KRASS • Kritik • film-dienst 10/2005

Ernüchternd findet Rolf-Ruediger Hamacher den Verweis auf Filmklassiker, "wenn man sieht, was eine Ansammlung untalentierter Filmschaffender aus solch einer Vorgabe macht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Erkan und Stefan mit ihrem pubertär-geschmacklosen Humor allenfalls in einem auf sie zugeschnittenen TV-Comedy-Format eine gewisse Szene-Authentizität erreichen, lässt man sie der (vermeintlichen) Kasse wegen ohne eine Spur schauspielerischen Charismas durch eine Geschichte stolpern, die sie sich mit eitler Selbstüberschätzung auf den Leib geschrieben haben."

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