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SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT

SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT

Regie Cate Shortland
Kinostart 19.05.2005

Kritiken • SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT

19. Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • Berliner Zeitung

Düster findet Abini Zöllner SOMERSAULT, trotz einer wunderbaren Hauptdarstellerin. "Abbie Cornish, die Heidi-Darstellerin, wird schon als neue Nicole Kidman gefeiert. Obwohl sie weniger porzellanpüppchenhaft und viel authentischer wirkt. Sie hat eine glaubwürdige Frische und eine unglaubliche Ernsthaftigkeit. Sie ist derart überzeugend, dass sie wohl bald für ein eigenes Label stehen kann. Und doch will einem die übermäßige Begeisterung für diesen mehrfach preisgekrönten Film (Drehbuch und Regie: Cate Shortland) nicht einleuchten."

19. Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • Der Tagesspiegel

Sarah-Mai Dang fühlte sich anfangs in einen schwebend träumerischen Zustand versetzt. "Cate Shortlands SOMERSAULT folgt den Sehnsüchten eines Teenagers und eröffnet zugleich den Blick auf zahlreiche Nebenschauplätze vertrackter Beziehungsgeflechte. ... Sich aufeinander einlassen und verweilen - die klassischen Themen der Liebe. Die australische Regisseurin Cate Shortland nimmt sich ihrer an, ohne zu moralisieren. ... Doch die feine Montage von Scott Grey verhindert den Schritt ins allzu Kitschige. Die Pausen, wenn das Laub über den Boden raschelt oder das Eis auf der Windschutzscheibe zerschmilzt, kommen im richtigen Augenblick. Es ist dieser schwebend träumerische Zustand, von dem der Film lebt."

19. Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Einen Tauchgang zu ungehobenen Gefühlen hat Michael Kohler gesehen. "Schon geographisch ist diese Coming-of-Age-Geschichte, mit der Cate Shortland ihr in Australien hoch prämiertes Spielfilmdebüt gibt, jenseits der Klischees von Sommer, Sand und erster Liebe angesiedelt. ... Ein jeder hat in diesem Film sein Kreuz zu tragen - und wird von der Filmemacherin noch zusätzlich mit einem Bedeutungsüberschuss beschwert, der eigentlich nicht nötig wäre. Wenn uns Shortland ans Ufer einer auf dem Grund eines Stausees liegenden Ortschaft führt, um damit die in allen Blautönen schillernde Farbpalette ihres Films zu erklären, dann bricht sich hier vor allem der in so vielen Erstlingswerken erkennbare Drang zur Überdeterminierung Bahn."

19. Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Wie so oft bei Debüts handelt es sich um eine Coming-of-age-Geschichte, schreibt Volker Mazassek. "Was "Somersault" von vielen gleich gelagerten Filmen unterscheidet, ist ein gründlich durchgearbeiteter Stoff und eine überragende Hauptdarstellerin. Abbie Cornish als Heidi ist eine große Entdeckung. Ihr Spiel weist eine erstaunliche Natürlichkeit auf. Und sie beherrscht die Körpersprache ebenso wie die Mimik: In ihrem Gesicht kann man lesen. Das ist gut in einem Film, in dem die sprachlosen die schönsten Momente sind."

17. Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • fluter.de

Mädchen in der Pubertät sind kein neues Thema für Jenni Zylka. Aber "Heidi ist endlich mal ein modernes Mädchen, weit weg von den Prinzessinnenphantasien, die Erwachsene immer noch viel zu oft in ihren Töchtern sehen wollen. ... Die große Kunst der Regisseurin Cate Shortland ist es, Heidis Reifungsprozess, der natürlich - wie bei jeder Coming-of-age-Geschichte - über die Selbsterkennung der Gefühle und einen Perspektivenwechsel funktioniert, sichtbar, glaubhaft und spannend zu machen. Nicht spannend wie ein Krimi, sondern spannend wie das Abenteuer des Erwachsenwerdens."

17. Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • br-online

Einen kleinen Film und ein eindruckvolles Debüt hat Andrea Mirbeth gesehen. "Ein Gefühl von Leere und Verlassenheit provoziert dieser Film, das richtig weh tut. In diesen Momenten ist SOMERSAULT großes Kino, das man so schnell nicht vergisst. ... Zarte Gehversuche in eine bislang fremde Welt sind das, bei denen die Regisseurin ihrer Hauptfigur ganz nah kommt. Das Schöne an SOMERSAULT sind die Momente, in denen Heidis inneres Wesen regelrecht zu spüren ist. Der lange und schwere Weg, zu sich zu finden, der ja nun nicht zum ersten Mal im Kino erzählt wird, bekommt hier eine zärtliche persönliche Dimension."

Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • film-dienst 10/2005

Die Regisseurin verkneift sich die Analyse, überlässt das Bewerten anderen und nimmt einfach an Heidis Leben teil, lobt Stefan Volk. "Mag das Label 'Coming-of-Age', das den Beigeschmack grellbunter Teenie-Komödien mit sich herumschleppt, für diesen ruhigen, träumerisch-poetischen Film sonst auch unangebracht sein, in einem kennzeichnet es ihn zutreffend: von Anfang an ist er in Bewegung. ... SOMERSAULT ist ein eindrucksvolles Debüt: ein stiller Film, faszinierend schön, leicht dahinschwebend; rau, unsentimental und doch voll zärtlichen Trostes."

Mai 2005 | SOMERSAULT - WIE PARFÜM IN DER LUFT • Kritik • epd-film 05/2005

Als eine beklemmende Coming-of-Age-Geschichte, fern aller Klischees und Handlungsbausteine, die das Genre sonst gern strapaziert, beschreibt Katharina Grimnitz SOMERSAULT. "Für ihre Geschichte findet die Regisseurin starke Metaphern ... Dem entsprechen auch die kühlen Farben, in die Kameramann Robert Humphrey die Bilder getaucht hat. Abgestufte Blautöne, von kaltem Anthrazit bis zum stählernen Blau, legen sich wie ein schützender, kalt abweisender Schleier über die Kulisse der Snowy Mountains und halten die Menschen auf Distanz. Keine rote Erde, keine gleißende Sonne, kein azurblauer Himmel - das ist nicht das Australien, das wir aus dem Kino kennen."

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