Inhalt • KISS, KISS, BANG, BANG
Harry Lockhart ist ein Kleinganove, der auf der Flucht vor der Polizei in ein Casting stolpert und zum Schauspieler wird. In New York soll er einen Detektiv spielen und zur Vorbereitung beim Privatschnüffler Perry van Shrike in die Lehre gehen. Die Schauspielerin Harmony Faith Lane bitte Harry Lockhart um Hilfe. Als Harmonys Schwester unter seltsamen Umständen Selbstmord begeht, ergeben sich Verbindungen zu einem scheinbar völlig anderen Fall, in dem Harry und der schwule Perry ermitteln, und plötzlich haben sie es mit einem echten Mordfall zu tun...
Crew • KISS, KISS, BANG, BANG
Regie: Shane Black
Darsteller: Robert Downey jr., Val Kilmer, Corbin Bernsen, Dash Mihok, Michelle Monaghan ...
Verleih/Copyright: Warner
Kritik • KISS, KISS, BANG, BANG • 13. Oktober 2005 • film-dienst 21/2005
Michael Kohler sah eine bunte Persiflage auf die Klassiker der Schwarzen Serie. Der Film "ist nicht allein eine Hommage an den Detektivfilm der 1940er-Jahre; er ist zugleich ein ironisches Loblied auf das Strickmuster des Erfolgs, eine hinterlistige Abrechnung mit einer Industrie, die besser von Mord und Totschlag lebt als jedes Verbrechersyndikat, und nicht zuletzt auch eine autobiografische Skizze des ehemals bestbezahltesten Drehbuchautors von Hollywood. ... Ohne recht zu wissen, wie ihm geschieht, macht Lockhart das Beste aus einer Geschichte, die ihn beinahe in einem Sumpf aus Geld, Ehrgeiz und Macht versinken lässt. Das ist keine nette Umschreibung für die Industrie, die Shane Black lange Zeit so gut ernährt hat. Doch letzten Endes fällt seine Abrechnung versöhnlich aus."