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CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL

CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL

Regie Fatih Akin
Kinostart 09.06.2005

Kritiken • CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL

11. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Der Tagesspiegel

Ganz Istanbul beklatscht den Dokumentarfilm hat Susanne Güsten entdeckt. "Die Musiker, die in CROSSING THE BRIDGE auftreten, werden möglicherweise ebenfalls von dem Film profitieren, was die meisten von ihnen auch gut gebrauchen können: Sie gehörten bisher eher zur Rand- und Undergroundszene als zum etablierten Musikbetrieb der Türkei. Der Soundtrack des Dokumentarstreifens, der zeitgleich mit dem Film Ende Mai auf den Markt kam, hat es jedenfalls bereits in die türkischen Top Ten geschafft."

10. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Junge Welt

Im Vorbeirauschen erfaßt der Film für Peter Saarinen die Musikszene in Istanbul. "Auch Hacke/Akin haben die Verhaltensoption 'Respekt' richtig verstanden. Nicht herabschauen, anbiedern oder ehrfurchtsvoll erstarren, sondern zu schätzen wissen und miteinander (musikalisch) zu reden anfangen. Man kann sich verständigen, wenn man will. Und es ist durchaus möglich, Widersprüche nebeneinander stehen und existieren lassen."

09. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Die Tageszeitung

Daniel Bax spricht mit Fatih Akin über Fremdenführer und Wikinger, Königinnen und Überväter - und den Zuwachs an Verantwortung, den der Erfolg von GEGEN DIE WAND bedingt.

09. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Der Tagesspiegel

In jedem Augenblick des Films hat Daniela Sannwald gespürt, daß Fatih Akin von Istanbul fasziniert ist. "Die Arbeit an CROSSING THE BRIDGE war gewiss ein schöner Grund, um sich möglichst lang dort aufzuhalten. Das Ergebnis seiner letztjährigen Sommer-Recherchen kann sich sehen, aber vor allem hören lassen. Schade nur, dass der Regisseur einen Protagonisten gecastet hat, auf den man prima hätte verzichten können. Akins Freund Alexander Hacke, Bassist der Einstürzenden Neubauten, spricht dröge-gestelzte Texte im Off, geht ansonsten durch Istanbul und wirkt dabei immer ein wenig fehl am Platz. Damit aber ist das Schlimmste, was man über CROSSING THE BRIDGE sagen muss, auch schon gesagt."

09. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Einen atmosphärisch-dichten und mitreißenden Musikfilm hat Lasse Ole Hempel gesehen. "CROSSING THE BRIDGE ist ein Feel-Good-Movie, der nicht wirklich etwas erklärt, sondern einen einlädt zu betrachten und zu fühlen. Istanbuls heiße und staubige Luft bleibt kein Abstraktum, man glaubt am Ende selbst die schmuddeligen Istanbuler Gassen und die verruchten Kaschemmen zu kennen, die auf Akins Route lagen. Der Melting Pot muss am Ende Mysterium bleiben, ein Rätsel-Babylon, das Hacke 'nur an der Oberfläche angekratzt' haben will."

09. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Neues Deutschland

Caroline M. Buck spricht mit dem Regisseur über seinen Film und den EU-Beitritt der Türkei.

09. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Die Zeit

Vieles fließt in Fatih Akins jüngstem Film, manches sogar gegen die eigenen Strömungsvorgaben, meint Thomas Gross. "CROSSING THE BRIDGE ist ein Film, der vor allem eines will: zeigen. Wie angenehm es sich in Istanbul leben lässt, wenn der Abend die Hitze mildert und alles nach draußen strömt. Wie vielfältig die Sounds klingen, die einem dabei die Laune heben. Wie modern, ja wie europäisch die Türkei mittlerweile geworden ist, ohne dabei sklavisch den Westen nachzuahmen. Weil das eine Menge ist und das Herz ständig überzufließen droht, hat Akin sich einen Erzähler hinzuerfunden. ... CROSSING THE BRIDGE ist ein rauschhafter, rhythmisch geschnittener Bilderbogen, der der Musik Istanbuls mit musikalischen Mitteln beizukommen versucht. Wer mehr wissen will, muss seine eigenen Augen und Ohren hintragen."

08. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Berliner Zeitung

Für Frank Junghänel hält der Film nicht das, was er verspricht. Er ist ein "Potpourri aus neopsychedelischem Geschwurbel, Ethno-, Punk- und Straßenrock; Schlager-, Hochzeits-, Folkloremusik, Jazz und Chanson, kurdischen Liedern, lustigen Liedern, traurigen Liedern - bei dem jeder Interpret an und für sich eine Geschichte erzählen könnte, die hier aber, da bestenfalls nur anmoderiert, nie über das Fragmentarische hinausfindet. ... Fatih Akin möchte seinem Publikum den Sound of Istanbul vorstellen. Das Erstaunlichste, was man nach neunzig Minuten sagen kann, ist, dass man sich den Sound von Istanbul auch schon vor diesem Film in etwa so vorgestellt hätte. Sehr vielstimmig eben."

08. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Jungle World

Die Dokumentation ist für Andreas Hartmann ein Werbefilm, der Istanbul geradezu verklärt. "Diese Inszenierung Istanbuls resultiert auch daraus, dass Akin einfach jemand ist, der sich immer wieder fasziniert vom Gebrochenen und vom aufgeregt schlagenden Puls der Großstadt zeigt. Er ist ein Romantiker des Betons. ... Er zeichnet eine musikalische Stadtkarte, die vorher gar nicht existierte. ... Akin führt all das zusammen, Generationen und sich eigentlich auf völlig unterschiedlichen Planeten befindende Musikkulturen. CROSSING THE BRIDGE vereint und versöhnt, nicht indem der Film glättet und Widersprüche wegbügelt, sondern indem er sie belässt und sagt: Trotz der Unterschiede gehört alles gemeinsam auf die Leinwand. Und damit ist gemeint: wirklich alles."

08. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • fluter.de

Thomas Winkler kann Alexander Hacke nicht leiden: "Hätte Fatih Akin nicht ausgerechnet Hacke, dem seine zwei Jahrzehnte als Mitglied der Einstürzenden Neubauten verdientermaßen anzusehen sind, in die Spur geschickt, um dem Sound von Istanbul nachzuforschen, CROSSING THE BRIDGE wäre ein großartiger Musikfilm. So ist es immerhin noch ein überdurchschnittlich guter geworden. ... Trotzdem und vor allem trotz seines Protagonisten Hacke gelingt ihm ein liebevolles Porträt Istanbuls, einer Stadt zwischen Tradition und Moderne, zwischen Ost und West, Europa und Asien, zwischen knappen elektronischen Beats und dem melancholischen Schlingern der Saz. Dabei mag manches, worüber man gern mehr erfahren hätte, wie der Konflikt zwischen den Generationen und die Rolle der Frau, nur angerissen werden, anderes erscheint dafür eher überflüssig."

08. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Der Spiegel

Anke Dürr und Marianne Wellersdorf sprechen mit Fatih Akin über die Zerrissenheit der türkischen Kultur und sein neues Werk CROSSING THE BRIDGE.

08. Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • br-online.de

Andrea Mirbeth hat einen nervösen, unruhigen, getriebenen Dokumentarfilm gesehen. "Die Kamera hält selten still, zu viel gibt es zu entdecken und zu hören. Am Ende bleibt ein intensiver, sinnlicher Eindruck einer Metropole, die gerade im Aufbruch steckt. Und die, liberal und unkonventionell, eine Jugend- und Musikkultur ihr eigenen nennen kann, die definitiv das Gütesiegel weltstädtisch verdient."

Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • film-dienst 12/2005

Für Josef Lederle ist die Dokumentation "ironisch-melodiös, ernsthaft-verspielt, mehr der Neugierde und dem Experiment als einer strengen erzählerischen Logik verpflichtet. ... Das Prinzip staunender Begeisterung droht sich im letzten Drittel sogar gegen die musikalische Recherche selbst zu wenden, da die additive Struktur auf Dauer ermüdet - was CROSSING THE BRIDGE am Ende fast selbstironisch aufgreift, wenn das Boot mit Baba Zula schweigend dem Sonnenaufgang entgegen gleitet und die Musiker den neuen Tag mit melancholisch-verzauberten Klängen begrüßen. Doch auch wenn dem fürs Fernsehen produzierten Film eine cineastischere Kamera und etwas mehr optische Sorgfalt gut getan hätte, entschädigen die ausgefeilte Soundspur und die exzellenten Musiker für die ein oder andere Unzulänglichkeit."

Juni 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

13. Mai 2005 | CROSSING THE BRIDGE - THE SOUND OF ISTANBUL • Kritik • Der Spiegel

Laut Lars-Olav Beier macht es die Dokumentation dem Zuschauer einfach. "Der Film ist trotz aller konzeptionellen Schwächen und eines etwas onkelhaften Alexander Hacke (dem Bassisten der "Einstürzenden Neubauten") in der Rolle eines musikalischen Fremdenführers eine kurzweilige Tour de Force durch die vielfältige Musik-Szene der Metropole am Bosporus und feiert - was in Cannes auf den Straßen viel selbstverständlicher ist als auf der Leinwand - ganz unverhohlen die Lebensfreude."

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