Inhalt • MATCH POINT
Ein junger Tennislehrer von bescheidener Herkunft, Chris Wilton, verschafft sich eine Anstellung in einem der nobelsten Tennis-Clubs des vornehmen London. Er freundet sich mit Tom Hewett an, dem Sprössling einer reichen Familie. Tom lädt ihn zu seinen Eltern ein, wo Chris auch Bekanntschaft mit seiner Schwester Chloe macht sowie seiner Verlobten Nola Rice, einer jungen amerikanischen Schauspielerin. Im gleichen Moment, da Chris zarte Bande mit Chloe knüpft, die auch den erhofften gesellschaftlichen Aufstieg beinhalten, fühlt er sich unwiderstehlich zu Nola hingezogen.
Kritik • MATCH POINT • 29. Dezember 2005 • Die Zeit
Weil MATCH POINT so klar, hart und unversöhnlich ist, ist der Film für Katja Nicodemus der beste Woody Allen-Film seit langem. "Ein Film, der vorführt, wie schlecht die Menschen sind, obwohl ihnen schon tausendmal erzählt, vorgesungen und vorgespielt wurde, dass sie besser sein könnten, ist natürlich auch eine Aussage des Kinos über sich selbst. Woody Allen, der kleine jüdische Junge aus New York, dieser großartige Verfasser von Holocaust- und Naziwitzen, hat noch nie an die moralische Kraft der Kunst geglaubt. Andererseits hat er uns auch noch nie so klar und so ernüchternd ihre absolute Wirkungslosigkeit vor Augen geführt."