Inhalt • MATCH POINT
Ein junger Tennislehrer von bescheidener Herkunft, Chris Wilton, verschafft sich eine Anstellung in einem der nobelsten Tennis-Clubs des vornehmen London. Er freundet sich mit Tom Hewett an, dem Sprössling einer reichen Familie. Tom lädt ihn zu seinen Eltern ein, wo Chris auch Bekanntschaft mit seiner Schwester Chloe macht sowie seiner Verlobten Nola Rice, einer jungen amerikanischen Schauspielerin. Im gleichen Moment, da Chris zarte Bande mit Chloe knüpft, die auch den erhofften gesellschaftlichen Aufstieg beinhalten, fühlt er sich unwiderstehlich zu Nola hingezogen.
Kritik • MATCH POINT • 21. Dezember 2005 • Jungle World
Für Jürgen Kiontke ist dies ein Film über die Berechenbarkeit und die Unberechenbarkeit des Glücks. Weise findet der Kritiker den Film: "Schnell, schön und bunt geht's auf Rundreise über Komödie, Sarkasmus und Zynismus, Themen seiner früheren Filme, die hier nur noch Stilmittel sind, als wären sie Perioden des Erwachsenwerdens: Mit der Jugend geht auch die Unschuld dahin. Biografie ist tragisch, weil sie ein Witz ist, aus der Komödie wird mit einem Schuss Bitterkeit die Farce. Liebe, Lust, Euphorie, all die schönen Dinge - warum sollten gerade sie in Elend und Verderben enden? Und trotzdem tun sie es, weil das Glück des einen das Unglück der vielen bedeutet."