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WALK ON WATER

WALK ON WATER

Regie Eytan Fox
Kinostart 12.05.2005

Kritiken • WALK ON WATER

13. Mai 2005 | WALK ON WATER • Kritik • Berliner Zeitung

Daniela Pogade spricht mit dem Regisseur.

12. Mai 2005 | WALK ON WATER • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film entfaltet für Daniela Pogade ein großes Panorama. "Was dem Film jedoch nicht bekommt, ist sein unbedingtes Verlangen, an der Auflösung aller Gegensätze zu arbeiten und dazu überhaupt erst eine unübersichtliche Fülle von Konflikten zu etablieren. In Gestalt von Axel und Eyal kollidieren schwul und hetero, in Eyal selbst ringen männliche Verstocktheit und die ihm dringend zu wünschende Gefühlsblockadenentriegelung. Gegen Ende rücken noch der Alt-Nazi und die Frage nach der angemessenen Form von Sühne und Vergeltung in den Mittelpunkt der Geschichte - eine Frage, die der Film nicht wirklich erörtert, sondern zu Gunsten des Suspense preisgibt. ... Thriller, Melodram, Seifenoper und Erziehungsroman - Eytan Fox hat fürs erste alle Ideen und kreativen Impulse in einem einzigen Film ausgelebt."

12. Mai 2005 | WALK ON WATER • Kritik • Die Tageszeitung

Jan-Henrik Wulf ist etwas enttäuscht. "Angesichts der Gelegenheiten zum kulturellen Austausch zwischen einem Deutschen und einem Israeli bleiben die historischen Debatten in diesem Film enttäuschend banal. Doch das scheint Methode zu haben. Denn als wortlose Antithese präsentiert der Film recht eindeutig die Wohlfühldimension einer von Axel gelebten Zwanglosigkeit. Dass er darin so gar keine Individualität entfaltet, lässt ihn flach und programmatisch erscheinen - was nicht an den vom Drehbuch im Übermaß angebotenen und doch immer wieder unterlaufenen Gelegenheiten zu vertiefender historischer oder politischer Reflexion liegt."

12. Mai 2005 | WALK ON WATER • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur wagt viel, meint Hans-Jörg Rother. "WALK ON WATER zielt ins Herz des israelischen Selbstverständnisses. Der Film zeigt, wie die Jagd auf verbrecherische Nazis sich längst zu einer Racheaktion jenseits der Rechtsstaatlichkeit verselbstständigt hat. Er lässt aber auch an die Ausschaltung palästinensischer Gegner mittels gezielter Tötungen denken. WALK ON WATER ist ein eminent politischer und dabei sehr menschlicher Film. Er verteufelt niemanden, nicht einmal Eyals Auftraggeber im Mossad. Aber er sucht einen Ausweg. Wer liebt, kann zwar nicht über das Wasser gehen wie Jesus, worauf der Titel anspielt, aber er findet vielleicht einen Menschen, der ihm die Hand reicht."

11. Mai 2005 | WALK ON WATER • Kritik • fluter.de

Mit Humor umschifft der Regisseur alle Untiefen seiner schwerblütigen Themen, behauptet Thomas Winkler. "Ebenso liebevoll wie analytisch ist sein Blick auf das moderne Israel und das sensible deutsch-jüdische Verhältnis, vor allem aber so souverän und selbstverständlich, dass selbst die nicht eben seltenen Ungereimtheiten im Handlungsverlauf kaum mehr sind als ein paar kleine Schlaglöcher in einem rund rollenden Road-Movie."

Mai 2005 | WALK ON WATER • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Mai 2005 | WALK ON WATER • Kritik • film-dienst 10/2005

Für Wolfgang M. Hamdorf bietet der Regisseur "ein variationsreiches Potpurri aller Klischees, die das deutsch-israelische Verhältnis begleiten: NS-Vergangenheit, Metaphern von der Schuld der Väter und der Sühne der Kinder oder der Enkel. ... Der Film wird durchgängig von einer mal befremdlichen, mal erfrischenden Diskrepanz zwischen Momenten großen Genrekinos und einer kleinen, sehr persönlich inszenierten Geschichte geprägt. WALK ON WATER lebt von einer Fülle an Konflikten, Nebenhandlungen und Schauplätzen, von melodramatischen Versatzstücken und Thrillerelementen, ohne in eine Parodie zu münden."

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