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I HEART HUCKABEES

I HEART HUCKABEES

Regie David O. Russell
Kinostart 12.05.2005

Kritiken • I HEART HUCKABEES

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Berliner Zeitung

Roland Huschke spricht mit Regisseur David O. Russell über Spannungen bei der Arbeit und seinen neuen Film.

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Die Tageszeitung

Als grandiose Quatsch lobt Andreas Busche die Komödie. "Aber die verquaste Logik dieses heillosen Irrsinns ist unwiderstehlich. Russell hat einleuchtende Bilder für fundamentale Ängste gefunden, eine Art psychoanalytische Babysprache. ... Bigotterie und Oberflächlichkeit sind die bevorzugten Angriffspunkte von Russells Rundumschlag. Zwei zugegebenermaßen leichte Ziele, aber manchmal zieht schon ein einziger Satz den Boden unter den so sorgfältig zusammengezimmerten Lebenskonzeptionen mit voller Wucht weg. ... Problematisch an "I Heart Huckabees" ist nur, dass Russell sich für nichts wirklich zu interessieren scheint. Sein hypertrophes Spiel mit Meta-Ebenen, absurden visuellen Spielereien und blankem philosophischem Unsinn schreibt lediglich das dumpfe Gefühl von Ratlosigkeit fort, das seine Figuren umtreibt."

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer spricht mit dem New Yorker Filmregisseur David O. Russell über Zufälle, Bienen, Fahrradfahren als politisches Statement und buddhistische Baummeditation.

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte interwiet den Regisseur zu Macht und Ohnmacht der Psychologie.

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Volker Mazassek läßt die Geschichte den Pfad der Konventionen weit hinter sich. "Sehenswert ist das allein schon wegen der Schauspieler. Neben Jason Schwartzman als Sinnsucher agieren die Detektive Dustin Hofmann (bei dessen Frisur Formel 1-Boss Ernie Ecclestone das Vorbild zu sein scheint) und Lily Tomlin. Jude Law darf als fieser Supermarktbesitzer gegen sein Image anspielen, Naomi Watts mimt seine Freundin, die sich vom glitzernden Model zur unansehnlichen grauen Maus wandelt. Mark Wahlberg brilliert als Feuerwehrmann. Doch auch mit geballter Kraft erreichen die Helden nicht mehr als blanke Konfusion. Der Sinn des Ganzen will sich einfach nicht einstellen."

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Der Tagesspiegel

Als experimentell und seltsame Komödie über die Suche nach der persönlichen Weltformel im traumatisierten Amerika bezeichnet Sebastian Handke die Komödie. "I HEART HUCKABEES fühlt sich an wie ein außer Kontrolle geratener Kindergeburtstag. Schön, dass Regisseure wie Russell noch Risikofilme machen. Manchmal geht das leider auch daneben. Uns bleiben die zauberhafte Grundidee des existenzialistischen Detektivpärchens, einige sehr komische Szenen und das großartige Darstellerensemble - vor allem Hoffman als pilzköpfiger Pädagoge und Wahlberg als leidenschaftlicher Sinnsucher, der mit dem Fahrrad zu den Brandeinsätzen fährt. Russell teilt zwar gegen alle aus, Christen wie Kapitalisten, Ökos und Zens, doch am Ende sind die Sympathien klar auf die Zweifler verteilt."

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert spricht mit dem Filmemacher über Zen und die USA.

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Neues Deutschland

Echt komisch findet Marion Pietrzok die Komödie. "Es geht um - Achtung, Atem holen! - Ölkrise und 11. September, Ökologie, Erste-und-Dritte-Welt-Gefälle, Migration, Wahrheitssuche, Wahrnehmungsperspektiven, Nihilismus, Metaphysik... Wie in einer Screwballcomedy tanzt der Film von einem Thema zum nächsten, und der Wahnwitz der Wendungen, die aber immer nachvollziehbar sind, macht ein Großteil des Spaßes aus. Wenn das Leben ein Supermarkt ist, dann passiert hier eine Explosion im Supermarkt."

12. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas fühlte sich zugleich genervt und unterhaltend. "Assoziativ, amüsant, wortverliebt bis zur Geschwätzigkeit und bei aller intellektuellen Verspieltheit erstaunlich aggressiv manövriert Russell seine Figuren durch einen Parcours der Sinn- und Unsinnsfragen. ... Dieser Spaß an der Verballhornung schwerer Themen bei gleichzeitiger Wertschätzung der großen kritischen Tradition, die Europa und Amerikas Geistesgeschichte verbindet, macht I HEART HUCKABEES zu einem faszinierenden Film. Soll noch einer sagen, dass amerikanisches Kino neben Hollywoods globalem Look nicht auch ganz andere Perspektiven vermitteln kann."

11. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Berliner Zeitung

Als totalphilosophisches Werk bezeichnete Anke Westphal die wirre Adoptionskomödie. "Doch über all diesen possierlichen Einfällen und exzessiv geschwurbelten Wendungen könnte man leicht vergessen, worum es in diesem Film eigentlich gehen soll - "um alles, worum sich alles dreht": um Strukturen des Ichs und Sinnsuche, um das Aufeinandertreffen von verwirrter neuer Welt und verführerischem altem Europa und um die modellhafte korporative Identität einer Kaufhauskette namens Huckabees. Es geht um Menschen, die universal denken wollen, und um andere, die bloß konkret leben."

11. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Thomas Willmann ist I HEART HUCKABEES eine eher bemühte Existenzfragen-Komödie. "So weit ist das beinahe lustig. Man würde den Film wirklich gerne mögen - wegen seiner sichtlichen Mühe, seinem netten Ensemble, seinem Mut, große Themen anzupacken. Immerhin taugt HUCKABEES als reichhaltiger Stichwortgeber für längere Diskussionen. Aber das liegt nur daran, wovon er redet, nicht, was er dazu zu sagen hat."

11. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • fluter.de

Ein Gruppentherapie mit Anfassen ist der Film für Andreas Busche. "Regisseur Russell versteht das emotionale Chaos seiner Landsleute zu gut, sein "Existenz-Thriller" (O-Ton Russell) erinnert verdächtig an die Identitätsneurosen in den Filmen von Spike Jonze. ... Doch ernsthafte Lösungen verortet Russell irgendwo im Nirvana. Sein überbordendes Spiel mit Meta-Ebenen, absurden visuellen Tricks und blankem philosophischem Unsinn spiegelt nur das dumpfe Gefühl von Ratlosigkeit wider, das seine Figuren umtreibt. Am Ende ist alles in I HEART HUCKABEES - die Zitate, die existenziellen Ängste, die politischen Verhältnisse - ein großer Witz."

11. Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • br-online

Als bizarres philosophisches Machwerk bezeichnet Heidi Reutter den Film. "Immerhin ist diese trashige, sinnfreie Komödie hochkarätig besetzt; die Krönung des Casts ist die wie immer bedingungslos brillante Isabelle Huppert, die den Gegenpart zu den Jaffés spielt: Als ehemalige Schülerin der beiden hat sie nun ihre eigene Theorie vom nihilistischen Individualismus entwickelt. Jetzt ist die allgemeine Verwirrung komplett. Regisseur David O. Russell hat, wie er selbst sagt, ein Faible für Figuren wie Albert Markovski. Vielleicht, weil er früher mal selbst so ein Suchender war; bemüht, sich für irgendetwas einzusetzen und stark zu machen, um seiner Existenz Bedeutung, ja Berechtigung zu verleihen."

Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Mai 2005 | I HEART HUCKABEES • Kritik • film-dienst 10/2005

Leider sind die Kinogänger auf so einen Film nicht vorbereitet, meint Franz Everschor. "Je enger die skurrilen Figuren miteinander in Berührung kommen, um so profunder und gleichzeitig komischer wird der Film. Keinen Augenblick lang lässt sich Russell darauf ein, eine Story im konventionellen Sinn zu erzählen. Die Geschichte, die Russell einzig und allein interessiert, ist eine philosophische. Die Stationen der Handlung, wenn man sie denn so nennen will, sind nichts als divergierende Standpunkte auf der Suche nach einem gemeinsamen Nenner, der aber ebenfalls nur wieder als Möglichkeit und nicht als Erkenntnis angeboten wird. ... I HEART HUCKABEES ist eine dialektische Komödie, deren Bestandteile nicht zuletzt durch die Spielfreude und Präzision sämtlicher Darsteller in ein Minenfeld der Assoziationen entführt."

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