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MAUER - MUR

MAUER - MUR
Regie Simone Bitton
Kinostart 12.05.2005

Inhalt • MAUER - MUR

Mauer ist eine filmische Meditation über den Israel-Palästina-Konflikt. Die Filmemacherin Simone Bitton behauptet ihre doppelte Identität als Jüdin und Araberin und lässt so die Grenzen des Hasses verschwimmen. In einem klassischen dokumentarischen Ansatz folgt der Film der Mauer der Trennung, die eine der historisch bedeutendsten Landschaften zerstört, indem sie das eine Volk einsperrt und das andere eingrenzt. Auf der Baustelle dieser irrsinnigen Mauer trotzen tägliche Ansprachen und heilige Gesänge - auf Hebräisch und Arabisch - dem Diskurs des Krieges inmitten des ohrenbetäubenden Lärms der Bulldozer. Mauer erlaubt dem Zuschauer einen letzten Blick auf die Schönheit dieser Landschaft und die Menschlichkeit seiner Bewohner, bevor sie hinter der Mauer verschwinden.

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Crew • MAUER - MUR

Regie: Simone Bitton

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Kritik • MAUER - MUR • 12. Mai 2005 • Die Tageszeitung

Für Bert Rebhandl geht der Film deutlich über journalistische Ansätze hinaus. "Mit ihrem französischen Team sammelt Bitton kontemplative Momentaufnahmen aus einem Land, das seinem Belagerungszustand mit dem "Sicherheitszaun" Dauer gibt. Da die Filmemacherin Hebräisch und Arabisch spricht, bewegt sie sich problemlos auf beiden Seiten. Sie sammelt paradoxe Beobachtungen ... Gegen Ende bringt Simone Bitton die Situation technologisch auf den Punkt: Mit einem Freund, der im Gaza-Streifen lebt, lässt sie sich aus dem nahen Ramallah via Satellitentelefon verbinden. Sie kann ihn nicht treffen, um ihm Fragen zur Psychologie der Einschließung zu stellen. Ohnehin wird aus ihrem Film nur zu deutlich, dass Israel in einer neurotischen Situation lebt."

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