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INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA

INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA

Regie Andreas Voigt
Kinostart 05.05.2005

Kritiken • INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA

04. Mai 2005 | INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA • Kritik • Jungle World

Gaston Kirsche hat sich intensiv mit Film und Thema beschäftigt. "Der Film beginnt mit einigen Sequenzen aus dem Alltagsleben, erst dann folgt der Vorspann: INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA. Handwerklich ist die Dokumentation gut gemacht; allerdings irritiert der Gebrauch des Begriffs 'illegal' - als ob es den Slogan "Kein Mensch ist illegal" nie gegeben hätte. ... Der Dokumentarfilmer Andreas Voigt verzichtet auf jeden Kommentar, lässt die Bilder und Interviewpassagen für sich sprechen. ... Der Filmemacher Voigt interessiert sich für das Leben der Illegalisierten, aber nicht für die Mechanismen des Ausschlusses.

04. Mai 2005 | INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA • Kritik • fluter.de

Ein Porträt der unfreiwillig unsichtbaren Bewohner unserer Gesellschaft hat Gisela Schmalz gesehen. "Wie hart es ist, sich ständig unsichtbar machen zu müssen, in einer Umgebung, die einen nicht wünscht, zeigt der Film. Er erzählt vom Zwang zur permanenten Metamorphose und von Halt- und Heimatlosigkeit. Über ein Jahr lang begleite Regisseur Andreas Voigt seine fünf Protagonisten. Er verfolgt ihre Lebenswege, zeichnet ihre Hoffnungen und ihre Suche nach Liebe und Glück auf."

April 2005 | INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

April 2005 | INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA • Kritik • film-dienst 09/2005

Für Hans Messias ist INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA kein bequemer Dokumentarfilm. Der Regisseur "wertet diese Schicksale und die Menschen nicht, zieht keine populistischen Trennungsstriche zwischen Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen. Vielmehr dokumentiert er den mehr oder weniger Angst besetzten Alltag und findet dafür nicht nur recht eindrucksvolle Bilder, sondern auch den jeweils den Protagonisten angemessenen Zugang, der auf einer eindrucksvollen visuellen Ebene geschaffen wird und als Leitmotiv der Personen immer wiederkehrt. ... Voigts unaufgeregter Film, bei dem allenfalls nur der divergierende Soundtrack etwas stört, erinnert an einen alleuropäischen Handlungsbedarf und daran, dass der Mensch ohne ordentliche Papiere längst kein Mensch ist, bestenfalls ein vorbürokratischer Homunkulus."

2004 | INVISIBLE - ILLEGAL IN EUROPA • Kritik • Begründung der Jury für den European DocuZone Award

"Andreas Voigt widmet sich einem schmerzhaften Thema, nach dessen Lösung europaweit gesucht wird, und es gelingt ihm, was in der aktuellen politischen Diskussion nie vermittelt wird: eine Annäherung an den Kern des Problems von Einwanderung aus der Perspektive der Betroffenen. Zwei Schwarzafrikaner, ein Algerier, ein Lateinamerikaner und eine Familie aus Tschetschenien versuchen verzweifelt, ihren Traum von einem Leben in Europa wahrzumachen. Mit Mitteln des großen Erzählkinos führt er das politische Problem auf uns alle verbindende, existentielle Lebensfragen zurück."

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