Inhalt • KÖNIGREICH DER HIMMEL
Balian, ein einfacher Schmied, hat Frau und Kind verloren und darüber beinahe auch seinen Glauben. Der legendäre Godfrey von Ibelin, einem Kreuzritter, enthüllt ihm, dass er sein leiblicher Vater ist, und nimmt ihn mit nach Jerusalem. Hier herrscht ein zerbrechlicher Frieden. Die Friedens-Vision von König Baldwin wird geteilt von einer Handvoll Ritter, darunter Godfrey von Ibelin. Als Godfrey das Schwert an seinen Sohn weiterreicht, überträgt er damit auch den Heiligen Eid auf ihn. Balian ergreift das Schwert und geht in die Geschichte ein ...
Kritik • KÖNIGREICH DER HIMMEL • 03. Mai 2005 • Der Tagesspiegel
Thomas Willmann bringt es für sich auf den Punkt: KÖNIGREICH DER HIMMEL ist ein politisch überkorrekte Jerusalemer Schlachteplatte. "Einerseits will er ein Lanze für Völkerverständigung und Religionsfreiheit brechen. Andererseits weiß er, dass keiner einen Kreuzzugsfilm wegen Diplomatie und Friedensabkommen anschaut. ... Verdrängen ist ohnehin eine Stärke des Films: Die Juden sind ihm einen Halbsatz wert und ansonsten anscheinend alle im Urlaub. Aber was will man mit solchen Spitzfindigkeiten kommen, es geht um ein Genre, nicht um Geschichte. Historischer Hintergrund wie tagesaktueller Polit-Bezug sind nur Wandteppiche."