| Regie | Lee Tamahori |
| Simon Kinberg | |
| Kinostart | 28.04.2005 |
Schon der 1. Teil war für Sascha Koebner eine Materialschlacht. "Die rasend hektisch geschnittenen Kampfsequenzen sind mit stark geschüttelten Nahaufnahmen durchsetzt, die jeden Überblick über eine Choreografie verwehren. Der Wille, die Attraktionen stets zu steigern, mündet in teils absurde Szenarien, etwa eine ausgedehnte Schlacht zwischen diversen Panzern auf dem Unterdeck eines Flugzeugträgers. Humorvolle Einfälle oder gar ironische Brechungen bleiben indes aus, auch wenn einige Details zum Schmunzeln animieren."
Laut Tobias Rapp ist Rapper Ice Cube der größte Alptraum Hollywoods. "Vor allem, weil er nichts eingebüßt hat von seiner Fähigkeit gefährlich auszusehen: der entschlossene Gesichtsausdruck, die gedrungene Figur, die tiefe Stimme. Immer kommt er einem ein wenig fehl am Platze vor, als hätte sich hier ein hochintelligenter Attentäter eingeschleust, der im entscheidenden Augenblick jene Bombe hochgehen lässt, die Schluss macht mit dem ganzen Schmu. Eingeschmuggelt hat sich Ice Cube tatsächlich. Denn mittlerweile ist er nicht nur Schauspieler, sondern auch ein äußerst erfolgreicher Filmproduzent."
Für Mathias Heybrock ist XXX 2 - THE NEXT LEVEL einerseits Trash und andererseits ein Kinospektakel mit erfrischenden Ausfällen gegen den Neokonservatismus. Die Fortsetzung "baut auf eine grimmige Gettostimmung. Dazu passt der schwarze Hauptdarsteller Ice Cube, der seine ersten Schritte im Showbiz als Rapper von N.W.A. (Niggers With Attitude) machte. Dazu passt, dass der Film nicht in exotische Weltgegenden flieht, in denen sich besonders gut Snowboarden lässt, sondern zu Hause bleibt. Was er dort findet, ist das Elend der großen Politik und den Kampf, den Amerika mit sich selbst ausficht ... Andererseits ist xXx2 nicht der einzige Film der jüngsten Zeit, der Standards unterschreitet. In Hollywood ist es längst ein Konzept, Trash als Premiumprodukt zu verkaufen. Hier bekommt man immerhin Trash auf hohem Niveau. Vielleicht sogar mit System."
"Die Verpflichtung des mit der Schauspielerei bislang erkennbar auf Kriegsfuß stehenden Ice Cube hatte aber wohl einen anderen Grund. Vin Diesel, der in "XXX - TRIPLE X" den Agenten mimte, verlangte für die Fortsetzung zu viel Gage. Sonst gibt's nicht viel Neues. Der amerikanische Präsident ist in Not, nur zwei Männer können ihn retten."
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