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MAX UND MORITZ RELOADED

MAX UND MORITZ RELOADED

Regie Thomas Frydetzki
Kinostart 28.04.2005

Kritiken • MAX UND MORITZ RELOADED

30. April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • Die Tageszeitung

Die ganze Sache finde Sven von Reden mutig. "Wilhelm Buschs Kinderbuchklassiker in einer Trashversion in die Kinos zu bringen und noch gleich die Mühen der Wiedervereinigung mitzuverhandeln, ist zumindest mutig. Das grundsätzliche Problem von "Max und Moritz Reloaded" ist aber, dass guter Trash entweder unabsichtlich entsteht (siehe Ed Wood) oder Ausdruck völlig eigener Fantasien und Botschaften ist, wie bei Wenzel Storch oder Christoph Schlingensief. Eins aber sollte er nie sein: selbstzweckhaft oder selbstreferenziell. MAX UND MORITZ RELOADED hingegen ist Trash, der sich auf Trash bezieht und nichts anderes als Trash sein will."

28. April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz war bei der Premiere des Films und wundert sich, daß dieser Streifen überhaupt Fördergelder bekommen hat.

28. April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • Berliner Zeitung

Abini Zöllner bezeichnet MAX UND MORITZ RELOADED als politisch unkorrekten Anti-Film. "Alles ist zu heftig, zu übertrieben, zu viel. Munter wird der Wahnsinn von Szene zu Szene hochgerechnet. Jetzt darf der Humor nicht die Geduld verlieren. Jetzt gehört das persönliche Zartgefühl unterdrückt. Denn jetzt soll die Wirklichkeit übertroffen werden. Es empfiehlt sich, von Anbeginn mit einer höchst seltsamen Satire zu rechnen. Dies ist kein Musikfilm, dazu gibt es zu viele schräge Töne. Kein Kostümfilm, abgesehen von dem geklauten Pelz. Kein Märchen, denn es gibt kein Happy End. Kein Charakterfilm, denn mit den beiden Musikern Toni Krahl (City) und Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) wurden keine Schauspieler für die Hauptrollen besetzt. Dieser Film ist ein Lebend-Comic, der ab und zu von Zeichentrick-Sequenzen unterbrochen wird - dies ist als Stilmittel eindeutig gelungen."

28. April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • Der Tagesspiegel

Einen Krachmacherfilm hat Jan Schulz-Ojala gesehen, der mit Bedacht blödelt. "Ganz schön wild ist dieser Osten, wie ihn sich die Westler-Produzenten da vorstellen - doch zu welchem Zweck? Eindeutig peilen sie eine Kundschaft vor allem zwischen Zingst und Zittau an, die für Siebenzwergenfilme sowie allerlei Manitu-Schuhwerk ganz besonders empfänglich scheint. Ostalgisches Gefühlspotential wird, bis hin in die "Es war nicht alles schlecht" -Vergangenheitsversöhnungshymne Krumbiegels, breitest bedient. Nur: Warum muss das mit schleppenden Dialogen, oft ungelenkem Spiel und einem dauernd hakenden Drehbuch einhergehen? Jaja, ist alles nur Trash und will nix als Trash sein."

28. April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • Frankfurter Rundschau

"In der Tat ist der Film wüstester Trash und die Handlung dementsprechend hanebüchen. ... Die Figuren sind bis zum Anschlag überzeichnet. Die ärmsten Schweine sind die Musiker Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und Toni Krahl (City), die sich als singende Knallchargen in Uniform auf ewig lächerlich machen. Einzig Ben Becker als röhrender Provinz-Lude macht eine gute Figur. Die Rolle ist ihm wohl einfach auf den feisten Leib geschrieben. ... Um es kurz zu machen: "Max und Moritz reloaded" ist einfach komplett bescheuert."

28. April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • Neues Deutschland

Hanno Harnisch gibt eine Filmwarnung aus. "Was vor knapp 140 Jahren ging, wollten Regisseur Thomas Frydetzki und Drehbuchmann Eckhard Theophil in das kapitalistische System nach dem Crash der DDR 'reloaden'. Ach hätten sie es bloß gelassen!"

27. April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • fluter.de

Für Thomas Winkler ist der Film eindeutig ein Fall von falschen Versprechungen. "So lobenswert das Konzept von der anarchischen Trash-Komödie mit überzeugt holzschnittartigen Charakteren auch sein mag - die aber würde nur funktionieren, wenn die Witze nicht nur jeden guten Geschmack verneinen würden, sondern auch noch zum Lachen wären. Die handwerklichen Ungereimtheiten der Inszenierung mögen zur Idee gehören, aber beim besten Willen: MAX UND MORITZ RELOADED ist nicht komisch, nicht einmal lustig, die Gags wollen nicht zünden. Was bleibt, ist eine Stilübung, die mit großer Geste scheitert. Das ist mutig, aber leider, leider halt kaum anzusehen."

April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

April 2005 | MAX UND MORITZ RELOADED • Kritik • film-dienst 04/2005

"Was (vermutlich) als turbulente Trash-Comedy mit Anarcho-Touch gedacht war, ist kaum mehr als rührend hausbackener Klamauk", schreibt Reinhard Lüke. "Bei der Inszenierung der vorsätzlich schrillen Turbulenzen setzt Regisseur Thomas Frydetzki auf Slapstick-Einlagen und Comic-Elemente und wildert ausgiebig im Western-Genre. Wenn an dieser Low-Budget-Produktion irgend etwas bemerkenswert ist, dann die Art und Weise, wie es mit zwei DV-Kameras gelungen ist, thüringisches Ödland hie und da wie Death Valley aussehen zu lassen."

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