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THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS

THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS

Regie Stephen Hopkins
Kinostart 28.04.2005

Kritiken • THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS

28. April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • Der Tagesspiegel

Alexander Soyez ist von der überwältigenden Leistung des Hauptdarstellers beeindruckt. "Mit seinem beseelten Spiel steckt Geoffrey Rush die entscheidenden Markierungen in Sellers Leben ab und meistert den extrem schwierigen Balanceakt, aus dem Mann mit den vielen Gesichtern einen einzigartigen Charakter zu machen: Talent und unberechenbares Genie genauso zu zeigen wie den selbstsüchtigen Snob und den kleinen verschüchterten Jungen auf der Suche nach Anerkennung. Rush spielt dabei nicht nur Sellers mit seinen vielen Masken an den verschiedenen Stationen seiner Karriere, sondern schlüpft auch in die Rollen der wichtigsten Menschen auf seinem kurzen, aber aufregenden Weg."

28. April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • Der Tagesspiegel

Magisch ist der Film für Sebastian Handke. "THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS ist ein Spiel der Ebenen und Wirklichkeiten - passend zu einem Mann, den es nicht gab. Bilder, Interviews und einige Biografien; Anekdoten, Erinnerungen sowie viele selbst gedrehte Familienfilme - über Peter Sellers, den Meister der Maske, gibt es kaum mehr als Augenzeugenberichte. Also verfugt man das Material kunstvoll zu einem spektakulären Mosaik-Pastiche, in dem jedes Element gleiches Gewicht hat - ob es aus Sellers Leben, seiner Fantasie oder seinen Filmen stammt. Dass dabei noch ein kohärenter Lebenslauf aufscheint, ist das eigentliche Kunststück dieses trickreichen Films."

28. April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Angemessen ernsthaft bleibt der Hauptdarsteller, meint Frank Arnold. "Der Film zeigt Sellers' Unsicherheit gegenüber sich selbst, die mangelhafte Selbsteinschätzung (sein Irrglaube etwa, Sophia Loren würde seine Gefühle erwidern), die Unzufriedenheit des Perfektionisten mit der eigenen Arbeit, das Hungern nach Anerkennung (dass er nie mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, soll ihm schwer zugesetzt haben), die Selbstzweifel angesichts des Zickzackkurses seiner Karriere. ... Gerne hätte man dieses, gerade auch seine Fähigkeit zur Improvisation, in einigen längeren Szenen im Film gewürdigt gesehen. Doch die von Stephen Hopkins inszenierte Chronik hakt die Stationen von Sellers' Karriere oft im Schnelldurchgang ab und setzt auf Déja-vu-Erlebnisse des Zuschauers."

28. April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sellers-Fans dürfen also kein glatt gebügeltes Porträt mit einem strahlenden Helden im Mittelpunkt erwarten, schreibt Volker Mazassek. "Im Film werden Szenen aus den größten Erfolgen des Komikers nachgespielt, und das sind starke Momente. Geoffrey Rush ist eine ideale Besetzung. Mitunter verschwimmen die Grenzen zwischen Darsteller und Figur so weit, dass man dem echten Peter Sellers bei der Arbeit zuzuschauen meint. Ganz groß ist Rushs Nachahmung des durchgeknallten Wissenschaftlers in DR. SELTSAM."

27. April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • fluter.de

Schade, nach dem Film mag Jenni Zylka den Komiker Peter Seller nicht mehr. "Sellers' Leben war bunt, und der Film ist trotz seiner Überlänge darum nicht langweilig, sondern sprüht über vor Ideen, Kulissen und emotionalem Auf und Ab. Aber er geht irgendwann auf die Nerven - überambitioniert scheinen Hopkins' Bemühungen, den schillernden Charakter Sellers' durch merkwürdige Kunstgriffe formal zu fassen zu kriegen. ... Außerdem kann man bei aller Spielleistung Rushs Gesicht irgendwann nicht mehr sehen - er ist in jeder Szene des langen Werks zu sehen, und so zermürbt Sellers Hektik in Rushs Interpretation am Ende die Zuschauergeduld."

27. April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • br-online.de

Wer nicht ein paar Filme von Sellers kennt, ist hier aufgeschmissen, prophezeit Margret Köhler. "Der launische und ehrgeizige Mann bleibt ein Rätsel, auch wenn Geoffrey Rush wirklich alle Nuancen souverän ausspielt. Warum dieser verbitterte Misanthrop und Egomane mit seiner Umwelt nicht klar kam und sich in Selbstzerstörung flüchtete, erfährt man nicht. Vielleicht ist es der Ruhm, das Geld, die Arbeitsbesessenheit, der Preis für den Erfolg. Nur manchmal, wenn Komik und Tragik wie im richtigen Leben aufeinanderstoßen, entwickelt sich eine leidliche psychologische Spannung. ... So wie Peter Sellers, der 1980 an einem Herzinfarkt starb, selten Emotionen zeigte, ist auch dieses Werk ein kühles Konstrukt."

April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

April 2005 | THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS • Kritik • film-dienst 09/2005

Wer erinnert sich nach an Peter Seller?, fragt Ulrich Kriest. "Durch viel visuelles und akustisches Zeitkolorit, einige erzählerische Kapriolen wie Doppelbesetzungen, Off-Kommentare, die sich direkt ans Publikum wenden, und psychologische Schlüsselszenen, die vorzüglich mit dem Holzhammer philosophieren, suggeriert Hopkins gleichzeitig eine Tiefe seiner filmischen Rekonstruktion, die er freilich kaum einzulösen vermag, und zugleich ironische Distanz zum eigenen Unterfangen. Letztlich bleibt alles an der Oberfläche."

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