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KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN

KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN

Regie Lars Kraume
Kinostart 21.04.2005

Kritiken • KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN

21. April 2005 | KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN • Kritik • Berliner Zeitung

Der Titel klingt laut Anke Springer, mit Verlaub, erst mal nach ausgemachtem Schwachsinn. "Gerade deshalb aber macht es Spaß zuzusehen, wie die beiden strampeln müssen, um die Zürcher Ziellinie zu überqueren. Zwei, die sich vorher nie begegnet sind, machen Zufallsbekanntschaften am laufenden Band. ... KISMET ist also nicht bloß im direkten Wortsinn unabwendbares Schicksal, sondern eher ein Grenzfall zwischen Überraschungen und raffiniert eingefädelter Planung. Geschadet hat es der Authentizität der Handlung des Films jedenfalls nicht. Auch wenn dadurch nicht mehr ganz klar ist, ob die beiden wirklich nur durchs Würfeln bis zum Ziel gekommen sind. Wohl kaum."

21. April 2005 | KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN • Kritik • fluter.de

Sascha Rettig fragt sich, ob die ganze Sache bloßer Zufall oder einfach Kismet, das unabwendbare Schicksal, ist. "Mit nur zwei kleinen dramaturgischen Schraubereien und Manipulationen ist so ein - vor allem wegen seiner anarchischen Spontanität - spannendes Road-Movie mit einem witzigen wie mutigen Heldenpärchen entstanden. Ein Film über das Ungewisse und die vielen Möglichkeiten des Lebens, die sich darin verbergen."

21. April 2005 | KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN • Kritik • Die Tageszeitung

Olga-Luise Dommel schreibt ein Porträt über die die Moderatorin und Schauspielerin Caroline Korneli, die mit KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN ihren ersten Kinofilm gedreht hat.

21. April 2005 | KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Gerne hat Jan Schulz-Ojala der ganze Sache zugeguckt. Außerdem "Freut er] sich daran, wie erfindungsreich die beiden ihre finanziellen Engpässe lösen, wie sie in München Rabatz in einem Multiplex machen und sich behutsam näher und näher kommen. Aber nur behutsam: Ist hier schließlich ein Doku-Drama und keine Love-Story. Sehr jung, dieser Film, manchmal sehr lustig, manchmal sehr wahr und manchmal auch ein bisschen müde: alles eben – und das ist Reise- und Erkenntnisziel zugleich – wie im richtigen Leben."

21. April 2005 | KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN • Kritik • Junge Welt

Als Biedermeier-Road-Movie bezeichnet Frank Geber KISMET. "Ging es bei Lebert noch vorrangig um das Delegieren von Entscheidungen, will Kraume explizit mehr: mittels Gewürfel dem Üblichen entfliehen. ... KISMET zeigt und dupliziert die fremdbestimmten Verhältnisse, in denen sich die meisten Leute wiederfinden. Wer Ereignisse seines Lebens mit Kismet oder Schicksal erklärt, dem fehlen meist lediglich ein paar Einsichten in ein paar Zusammenhänge. Das wäre die unfreiwillige 'author’s message'. Zum Glück können Regisseure, die von KISMET labern, viel weniger anrichten als Staatschefs, die von 'Schicksal' schwadronieren."

April 2005 | KISMET - WÜRFEL DEIN LEBEN • Kritik • film-dienst 08/2005

Stefan Volk hatte den Eindruck, "weniger einer tatsächlichen Reality-Doku zu folgen als der filmischen Fiktion einer Reality-Doku ... Es bleibt spannend zu sehen, wie der Würfel David und Caroline von einer Schwierigkeit zur nächsten katapultiert. Und es ist amüsant, die beiden Alltagshelden bei ihren improvisierten Lösungsversuchen zu beobachten oder ihnen bei ihren flapsigen Gesprächen zuzuhören. ... Das alles ist nett anzusehen, und manchmal weht sogar ein Hauch realen Lebens durch die Szenen. Einzig der formal uneinheitliche, mal fiktionale, mal reality-dokumentarische, mal dokumentarische Erzählstil hinterlässt ein unangenehmes Gefühl. Die unterschiedlichen Erzählweisen stehen sich im Weg; die Glaubwürdigkeit der Geschichte geht auf diese Weise verloren."

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