| Regie | Adam Shankman |
| Kinostart | 14.04.2005 |
Den deutschen Verleihtitel findet Wolfgang Fuhrmann genauso hirnrissig wie den Film selbst. "Man kann dem Film zugute halten, dass er seine zutiefst reaktionäre Moral (ein rechter Disney-Film eben) so plump umsetzt, dass nicht mal Dreijährige darauf reinfallen würden. Gut finden muss man ihn deswegen noch lange nicht. Auch wenn es einigermaßen ergötzlich ist, wie Diesel dem Zweitjüngsten jeden Abend einen Peter-Pan-Song vorsingen muss. Im Grunde funktioniert BABYNATOR wie jeder bisherige Diesel-Film - die Probleme werden einfach weggeputzt."
Harald Peters hat es erwartet: die Grundidee ist rasend originell. "Alles, was daraus folgt, ist ungefähr so lustig wie das, was dazu führte. Es gibt allerhand Kinderkacke- und Windelwitze und müde Scherze über die Abenteuer und Erschwernisse des handelsüblichen Mittelstandsfamilienalltags; es gibt auch eine bissige Hausente, die noch zu den eigenständigeren Charakteren des Filmes zählt. Jedes Kind ist hingegen auf seine eigene, schablonenhafte Weise eine unfassbare Nervensäge, und man wünscht sich, dass Vin mit ihm so umspringen würde, wie er es gemeinhin mit Terroristen zu tun pflegt."
Sehr lieblos werden Szenen aneinandergereit, meint Ernst Kramer. Der Film ist bieder und lustlos, vom Grabbeltisch billigster Kloppe-Choreographie.
Für Heidi Reutter macht Vin Diesel seine Sache gar nicht so schlecht. "Regisseur Adam Shankman, der in der Vergangenheit einschlägige Komödienhits wie WEDDING PLANER und HAUS ÜBER KOPF gedreht hat, liefert mit dem BABYNATOR erneut solide Familienunterhaltung ab. Er inszeniert eine Geschichte, die einen erklärten Actionhelden vor ganz neue Herausforderungen stellt. ... Gleichzeitig verfügt DER BABYNATOR über eine satte Prise Humor."
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Nach bewährten Mustern läuft diese Familienkomödie ab, schreibt Andrea Dittgen. "Vin Diesels schauspielerische Fähigkeiten sind denen von Ice Cube oder Schwarzenegger in vergleichbaren Rollen nicht ebenbürtig. Diesel vermag nicht einmal dann zu überzeugen, wenn ihn die Hausente ins Ohr beißt oder er sich Babynahrung an seinen Patronengurt schnallt; Mimik und Gestik bleiben die eines toughen Actionstars, der sich sichtlich abmüht, den Kindern zuliebe zu lächeln - so wie Regisseur Adam Shankman krampfhaft versucht, eine Variation seiner ähnlich gestrickten, aber spritzigeren Chaos-Komödie HAUS ÜBER KOPF hinzubekommen."