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DIE ANDERE WELT - L'AUTRE MONDE

DIE ANDERE WELT - L'AUTRE MONDE

Regie Merzak Allouache
Kinostart 28.04.2005

Kritiken • DIE ANDERE WELT - L'AUTRE MONDE

28. April 2005 | DIE ANDERE WELT - L'AUTRE MONDE • Kritik • Die Tageszeitung

Anke Leweke findet den Titel einwenig marktschreierisch, auch die formelle Umsetzung wirkt etwas plakativ. "Beim Versuch, Stimmungsbilder eines Landes zu erstellen, neigt der Blick zur Stereotypie. ... Selbst das Grauen, das seiner Heimat widerfahren ist, hakt Allouache wie einen bloßen Programmpunkt ab: Kaltblütig metzeln religiöse Fanatiker eine arme Bauernfamilie nieder und markieren die Tat mit dem rituellen Kehlenschnitt. Auch Yasmine gerät in die Hände der Terroristen, doch einer der Männer, der junge Karim, verliebt sich in sie. Gemeinsam fliehen sie. Zum ersten Mal lässt sich der Film tatsächlich auf die andere Welt ein, versucht nachzuvollziehen, wie ein junger Mensch zum Fanatiker werden konnte."

27. April 2005 | DIE ANDERE WELT - L'AUTRE MONDE • Kritik • fluter.de

Spannend bis zur letzten Minuten findet Susanne Gupta diesen Film. "Merzak Allouache bringt ein mitreißendes Drama über Liebe und Tod als Roadmovie auf die Leinwand. Der für solche Stoffe bekannte Regisseur zeigt darin die Sinnlosigkeit des blutigen Bürgerkriegs, der Algerien zerrüttet hat. Er ergreift Partei für die zivilen Opfer zwischen den Fronten dieses grausamen Krieges, der, mit Partisanenmethoden geführt, keinerlei Menschlichkeit mehr kennt. Eindrucksvoll führt er die Bestie Mensch vor, zeigt, welche Zerstörungen Gewalt im Menschen anrichten kann."

April 2005 | DIE ANDERE WELT - L'AUTRE MONDE • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

April 2005 | DIE ANDERE WELT - L'AUTRE MONDE • Kritik • film-dienst 09/2005

Zahlreiche Bilder bleiben Felicitas Kleiner im Gedächtnis. "Das Zusammenspiel von Licht, Landschaft und Kamera schafft fast unwirklich schöne Bilder. Wo zuvor horizontale und vertikale Linien dominierten, zeigt Allouache, den Silhouetten der Dünen folgend, die Umgebung des Hotels vor allem in Diagonalen, was den Eindruck von Dynamik evoziert. Die Wüste erscheint als Passageort, bei dem das Reale endgültig ins Metaphysische oszilliert: Kulisse für eine Liebes- und Leidensgeschichte, die über den direkten Bezug auf die algerische Wirklichkeit hinaus über Mechanismen der Gewalt und die Sehnsucht nach Geborgenheit, über Fremdheit, Mut, Liebe und Tod reflektiert."

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