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EWIGE SCHöNHEIT

EWIGE SCHöNHEIT
Regie Marcel Schwierin
Kinostart 14.04.2005

Inhalt • EWIGE SCHöNHEIT

EWIGE SCHÖNHEIT ist ein Essay über die Ästhetik des NS-Films. Die Bilder von kraftstrotzenden Helden und anmutigen Frauen, von Größe, Reinheit und Volksgemeinschaft, von Landeroberung, Arbeit und Brot waren nicht nur visueller Ausdruck NS-Ideologie, sie bildeten den Kern der NS-Weltanschauung. Mit ihrer einfachen Trennung von Gut und Böse, von Über- und Untermensch setzten sie der Unübersichtlichkeit der Moderne eine einfach begreifbare, eine emotionale Ordnung entgegen, in der jeder Deutsche seinen Platz zu haben schien. Zentrales Moment der NS-Ästhetik war jedoch das Mortale: arische Helden waren tote Helden, ihre Größe lag nicht in ihrem Sieg, sondern in ihrem Opfer.

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Crew • EWIGE SCHöNHEIT

Regie: Marcel Schwierin
Darsteller: Axel Wostry

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Kritik • EWIGE SCHöNHEIT • 15. April 2005 • Der Freitag

Matthias Dell stellt fest: "Schwierins These ist die einer radikalen Ästhetisierung, wobei der Bestand der Bilder nicht durch ihre Schönheit erklärt wird, sondern durch die Millionen Opfer die für die "monströse Scheinwelt" ermordet wurden." Der Regisseur betätigt sich "als kritischer Exeget dessen, was Goebbels produziert hat im Wissen um die Wichtigkeit der Inszenierung. ... Auch EWIGE SCHÖNHEIT mag in mancher Hinsicht Bekanntes referieren. Der Film erzielt jedoch Wirkung durch die Genauigkeit seiner Reflexion, durch die kluge Kompilation der Bilder. Insofern ist er zum Verständnis des deutschen Nationalsozialismus womöglich besser geeignet als die in unseren Tagen so häufig geübte Nachstellung historischer Szenen."

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