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EWIGE SCHÖNHEIT

EWIGE SCHÖNHEIT
Regie Marcel Schwierin
Kinostart 14.04.2005

Inhalt • EWIGE SCHÖNHEIT

EWIGE SCHÖNHEIT ist ein Essay über die Ästhetik des NS-Films. Die Bilder von kraftstrotzenden Helden und anmutigen Frauen, von Größe, Reinheit und Volksgemeinschaft, von Landeroberung, Arbeit und Brot waren nicht nur visueller Ausdruck NS-Ideologie, sie bildeten den Kern der NS-Weltanschauung. Mit ihrer einfachen Trennung von Gut und Böse, von Über- und Untermensch setzten sie der Unübersichtlichkeit der Moderne eine einfach begreifbare, eine emotionale Ordnung entgegen, in der jeder Deutsche seinen Platz zu haben schien. Zentrales Moment der NS-Ästhetik war jedoch das Mortale: arische Helden waren tote Helden, ihre Größe lag nicht in ihrem Sieg, sondern in ihrem Opfer.

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Crew • EWIGE SCHÖNHEIT

Regie: Marcel Schwierin
Darsteller: Axel Wostry

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Kritik • EWIGE SCHÖNHEIT • 16. April 2005 • Die Tageszeitung

Nichts wirklich Neues hat Dietmar Kammerer entdeckt. "So viel war schon immer klar und wird einem beim Ansehen dieser Bilder wieder überdeutlich vor Augen geführt: die Mittel der blendnerischen Propaganda, die effektvolle Inszenierung der Massen und der auserwählten wenigen, die Fahnenwälder und Fackelspiele, der ganze Theaterdonner waren für die Nazichargen kein bloßer Zusatz zu ihren eigentlichen Absichten und keine Ablenkung vom Terror der Schlägertrupps auf den Straßen, waren weder Verführung noch Täuschung. Wie kaum sonst wo kam der Nationalsozialismus in der Inszenierung der Realität ganz zu sich selbst."

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