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EWIGE SCHöNHEIT

EWIGE SCHöNHEIT
Regie Marcel Schwierin
Kinostart 14.04.2005

Inhalt • EWIGE SCHöNHEIT

EWIGE SCHÖNHEIT ist ein Essay über die Ästhetik des NS-Films. Die Bilder von kraftstrotzenden Helden und anmutigen Frauen, von Größe, Reinheit und Volksgemeinschaft, von Landeroberung, Arbeit und Brot waren nicht nur visueller Ausdruck NS-Ideologie, sie bildeten den Kern der NS-Weltanschauung. Mit ihrer einfachen Trennung von Gut und Böse, von Über- und Untermensch setzten sie der Unübersichtlichkeit der Moderne eine einfach begreifbare, eine emotionale Ordnung entgegen, in der jeder Deutsche seinen Platz zu haben schien. Zentrales Moment der NS-Ästhetik war jedoch das Mortale: arische Helden waren tote Helden, ihre Größe lag nicht in ihrem Sieg, sondern in ihrem Opfer.

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Crew • EWIGE SCHöNHEIT

Regie: Marcel Schwierin
Darsteller: Axel Wostry

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Kritik • EWIGE SCHöNHEIT • 14. April 2005 • Frankfurter Rundschau

Die Dokumenation bewältigt für Daniel Kotehnschulte das Material nicht. "Die Worte hören nicht auf, sich über die Bilder zu legen, deren Herkunft manchmal selbst in Vergessenheit geraten ist ... Das Fatale an den nun folgenden "Greatest Hits" der Nazikunst ist der falsche Eindruck, alles hätte damals ausgesehen wie von Riefenstahl, Speer und Breker gemacht. Tatsächlich haben auch diese Aushängeschilder der Nazikunst selten dem eigenen Anspruch entsprochen. ... In dem Film gibt es eine gute Passage, die vom "Bilderrecycling" im Kultur- und Spielfilm erzählt. Durchweg fehlende Titeleinblendungen nehmen der Argumentation indes ihre Transparenz. Kein Bild steht für sich, über allem liegt mehr oder weniger zutreffender Text."

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