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ACCORDION TRIBE

ACCORDION TRIBE

Regie Stefan Schwietert
Kinostart 14.04.2005

Kritiken • ACCORDION TRIBE

15. April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann empfiehlt, nicht so viel zu denken. "Stefan Schwietert zeigt in seinem Film ACCORDION TRIBE, wie die fünf mit ihrer Musik reisen, wie sie proben, wie die Stücke entstehen, wie sie beim Publikum ankommen. Es ist ein Gruppenporträt, das sich sehr gekonnt und ganz fließend aus fünf Einzelporträts zusammensetzt. Schwietert mag diese fünf Menschen, er nähert sich ihnen ohne böse Absicht, ohne Skepsis. Sie dürfen sich zeigen, wie sie gesehen werden möchten; sie dürfen reden, ohne dass ihnen jemand widerspricht."

14. April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • Der Tagesspiegel

Roman Rhode konnte sich dem Bann dieses Instruments plötzlich nicht mehr entziehen. "Hier gerät das Akkordeon zu einer hüpfenden, jauchzenden, melodiösen und mit seiner scheppernden Balgmechanik auch perkussiven Schatzkammer des Unbewussten. Darin schlummert die Schwermut der finnischen Seen oder der einsame Blues des blinden Otto Lechner. Sobald diese starken Gefühle aufbrechen, übt das nicht nur auf die Musiker, sondern auch aufs Publikum eine kathartische Wirkung aus."

14. April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • Die Zeit

Sexy sind die Quetschkommoden für Thomas Winkles, der Regisseur entdeckt den Glamour des fast vergessenen Instruments. "Verliebt beobachtet die Kamera das glitzernde Licht auf den Knöpfen aus Perlmutt, wie es schimmert durch den sich dehnenden Balgen. Virtuos lässt er die Kamera auf der Bühne um die Musiker rotieren und sucht Großaufnahmen von Instrumentendetails. Fast scheint es, als würden sie atmen, die Quetschkommoden, und durch ein Weitwinkelobjektiv gesehen wölben sie sich gleich noch einmal so eindrucksvoll. Ansonsten verlässt sich Schwietert auf den steten Kampf der unterschiedlichen Charaktere sich zu einer Band zusammenzufügen."

13. April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • fluter.de

Cristina Moles Kaupp ist begeistert von der grenzenlosen Musik. Der Regisseur "filmt das Reisen, die Konzerte, lauscht Erfahrungen und skizziert die Eigenheiten der Charaktere. Und immer wieder findet er im blinden Otto Lechner einen grandiosen Gesprächspartner, der freimütig von der Suche nach Freiheit in der Musik und im Leben erzählt."

13. April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • br-online.de

Das poetische Roadmovie und dokumentarische Plädoyer für ein unterschätztes Instrument hat es Heidi Reutter angetan. "Schwieterts ACCORDION TRIBE ist ein engagiertes Roadmovie und eine melodische Entdeckungsreise, Kameramann Wolfgang Lehner findet schöne, oft auch poetische Bilder für den Musikfilm. Wenn die Instrumente nach knapp 90 Minuten schließlich verstummen, bleibt nicht ein dröhnender, unerbittlich lärmender Klang in Erinnerung, sondern eine vage Melancholie, die dem oft und lange missverstandenen Akkordeon so typischerweise innewohnt."

April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • film-dienst 08/2005

Ulrich Kriest hat eine begeisternde, mitreißende Musikdokumentation gesehen. "Nicht zuletzt aber ist ACCORDION TRIBE äußerst sehenswert, weil er einen impressionistischen Einblick in eine undogmatische Musikerszene bietet, die sich zwischen Improvisation, Folklore und Neuer Musik bewegt, global vernetzt ist und einer Vision von "Weltmusik" folgt, die nicht kommerziell, sondern kulturell begründet ist. Man kann natürlich auf ein Konzert des "Accordion Tribe" in seiner Nähe warten, aber wenn man zuvor Schwieterts musikalisches Road Movie gesehen hat, dürfte man entschieden mehr vom Konzert haben."

April 2005 | ACCORDION TRIBE • Kritik • epd-film 04/2005

Der Regisseur komponiert seinen Film wie eine Jam Session, schreibt Silvia Hallensleben. "Dabei ist der aus der Perspektive von Stammesgründer Klucevsek erzählte Film selbst nach klassisch beobachtender Manier - mit kurzen eingestreuten Gesprächssequenzen - gedreht und geschnitten, wobei das außertourneemusikalische Leben der Protagonisten klugerweise auf ein Minimum reduziert ist, der musikalischen Substanz des Projekts dafür umso mehr Raum gegeben wird. So vermittelt ACCORDION TRIBE mit erhellenden Einblicken in die Praxis neben der individuellen Spielfreude auch höchst sinnlich die beglückende Erfahrung kollektiver künstlerischer Zusammenarbeit. Nicht nur die journalistische Einzelkämpferin dürfte da neidisch werden."

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