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BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN

BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN

Regie Susanne Bier
Kinostart 31.03.2005

Kritiken • BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN

31. März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • Berliner Zeitung

Für Jan Brachmann kann das Filmteam das Problem, welches sie aufgegriffen haben, nicht wirklich bewältigen. "Der Film liefert nun eine psychologisch korrekte Beschreibung davon, wie Traumata zu einem Wiederholungszwang beim Traumatisierten führen, solang dieser keine Erinnerungsarbeit leistet und sich durch Anstrengung des Bewusstseins und der Sprache zum Erlebten ins Verhältnis setzt. Derselbe Film drückt sich allerdings davor, über diese Diagnostik hinaus viel zu leisten. Die von Morten Soeborg geführte Digitalkamera, ohne Stativ durch das Intimleben der Familie wackelnd, zeigt, wie schwer es den Filmemachern gefallen ist, Stellung zu diesen Vorfällen zu beziehen. Sie verstricken sich und uns in die Haltlosigkeit der Figuren, statt ihnen gegenüber eine Haltung zu formulieren."

31. März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala spricht mit der Regisseurin Susanne Bier über ihren Film BROTHERS, Geschlechterrollen, Familienkatastrophen und das Gezänk ihrer männlichen Dogma-Kollegen.

31. März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • Der Tagesspiegel

Als Obsession eines Überlebenden bezeichnet Christina Tilmann den Film. "Wie die beiden Brüder die Rollen tauschen, das ist das Thema von Susanne Biers Film. Der Zuverlässige flippt plötzlich aus, der Chaot wird zum treu sorgenden Freund. Es ist eine bittere Lektion, die Michael bei seiner Rückkehr erwartet."

31. März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • Junge Welt

Izy Kusche setzt sich ausführlich mit den Dogma-Regeln auseinander. "Ein nahezu biblisches Sammelsurium von konfliktträchtigen Momenten, die Spannungen zwischen Individuum und Gesellschaft abtasten, eher auf Seiten des Individuums. Die locker geführte Handkamera - eigentlich ein Mittel der Verfremdung, das die Fiktion keineswegs unglaubwürdiger erscheinen läßt - macht in BROTHERS den Weg frei zu Darstellern, die ihren Figuren wahre Momente abgewinnen."

31. März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • Neues Deutschland

Keine leichte Kost, aber allemal sehenswert ist der Film, schreibt Caroline M. Buck. "Weniger einen Kriegsfilm als einen modernen Liebesfilm habe sie machen wollen, auch nicht unmittelbar in die aktuellen Debatten eingreifen, ob und an welchem der vielen laufenden Kriege Dänemark denn nun, und in welcher Stärke, sich beteiligen solle, sagt die Regisseurin über ihren Film. Die Unterstützung der dänischen Streitkräfte hatte sie dennoch. Das ist insoweit beachtlich, als die Afghanistan-Mission Michaels geordnete, ach so fest gefügte Lebensverhältnisse gründlich durcheinander bringen wird."

31. März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Es sind die abrupten Schockeffekte, die die dänische Regisseurin Susanne Bier interessieren, meint Lasse Ole Hempel. Der Film ist "ein raues Melodram, das Platz lässt für kleine Spielereien. Vor und hinter der Kamera setzt die Filmemacherin auf viele alte Bekannte, die bereits bei Open Hearts und anderen Dogma-Filmen mitwirkten. Insgesamt ist Biers neuer Film geschlossener als sein Vorgänger, was vielleicht auch daran liegt, dass sie sich nicht um die Einhaltung der Dogma-Regularien kümmern musste und mehr Zeit auf eine sorgfältige Erarbeitung des Drehbuchs verwenden konnte."

März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

März 2005 | BROTHERS - ZWISCHEN BRÜDERN • Kritik • film-dienst 07/2005

Michael Kohler ist gar nicht begeistert von diesem dänischen Familienepos. "Wieder sind die Gefühle wuchtig, und die Dramaturgie ist so starr, als ginge es darum, den Stürmen des Lebens auf diese Weise stand zu halten. Mit schlafwandlerischer Sicherheit wendet sich die Handlung stets zum Schlechten, und wenn es doch eine Auferstehung zu verkünden gibt, dann kommt sie aus der schwarzen Nacht traumatischer Erlebnisse. ... Es wäre traurig, wenn Jensen allmählich zum Synonym für das nordische Familiendrama werden würde; denn das ist doch immer mehr gewesen als bloßer Seelen-Striptease."

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