Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

BARFUß

BARFUß

Regie Til Schweiger
Kinostart 31.03.2005

Kritiken • BARFUß

01. April 2005 | BARFUß • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film ist für Sebastian Handke nicht zum Lachen. "Die Roadmovie-Simulation trippelt nicht bar-, sondern schleppt sich bleifüßig dahin, und das liegt an mehreren Fehlbesetzungen - der des Hauptdarstellers, Regisseurs, Co-Autors und Co-Cutters nämlich. Der Produzent Schweiger hätte die Besetzung dieser Stellen durchaus etwas abwechslungsreicher gestalten und wenigstens einige der anderen Schweigers vor die Tür setzen sollen. Dann wäre das Unternehmen zwar kein "Til-Schweiger-Film" mehr. Doch als Anreiz zur Filmfinanzierung, so viel kann man aus BARFUß lernen, taugt der Name eines hollywoodgestählten Durchschnitts-Mimen ohnehin nur bedingt."

31. März 2005 | BARFUß • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler hat nur die Hauptdarstellerin Johanna Wokalek überzeugt. Der Regisseur zeigt, daß "er wirklich nichts verlernt hat. Das längst überwunden geglaubte deutsche Kino der 90er, ein Gefälligkeitskino der totalen Belang- und Bezuglosigkeit, ist wieder da. ... In BARFUß ist endlich alles dem Zweck untergeordnet, den Tausendsassa in all seinen Facetten vorzuführen: nachdenklich, sensibel, mal ein sympathischer Trottel, mal das echte Mannsbild, das er in seiner Werbung für Herrenanzüge ausstellte."

28. März 2005 | BARFUß • Kritik • Der Spiegel

Jennifer Wilton porträtiert die Schauspielerin Johanna Wokalek, Jungstar des Wiener Burgtheaters, die in BARFUß brilliert. "BARFUß sei eine "Romantic Comedy", behauptet der Filmverleih. Dass die nicht allzu albern gerät, ist vor allem Wokaleks Verdienst. Wie ihre Leila durch strähnige Haare schielend die Welt entdeckt, kindlich lächelt oder plötzlich, ganz Frau, für ihre Liebe kämpft - das sind die Momente, die BARFUß wirklich das Märchenhafte, Poetische verleihen, das sich Schweiger für seinen Film wünschte."

März 2005 | BARFUß • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

März 2005 | BARFUß • Kritik • film-dienst 07/2005

Horst Peter Koll weiß es: Für Til Schweiger ist BARFUß eine tiefe Herzensangelegenheit. Aber "nichts passt zusammen, alles bleibt Stückwerk; auch das sinnbildliche Spiel mit zwei 'Irrenhäusern' als Weltentwurf ist bloße Behauptung: der psychiatrischen Klinik, aus der das Liebespaar aufbricht, und dem mondänen noblen Elternhaus des Helden, dem dieser nicht wirklich entkommen kann. Dabei hätte der Film eigentlich ein emotionales Zentrum: Johanna Wokalek als barfüßige Weltverlorene verleiht ihm selbst in den kitschigsten oder banalsten Momenten so etwas wie Glanz und Würde und setzt Akzente auf dem schmalen Grat zwischen naiver Psychopathin und weiser Närrin. Doch das Drehbuch weiß ihr faszinierend unfassbares Flair nicht zu nutzen."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,39186