Inhalt • BARFUß
Nick Keller verliert einen Job nach dem anderen und seine Familie hält ihn für einen totalen Versager. In letzter Sekunde verhindert er bei seinem neuesten Aushilfsjob in einer psychiatrischen Klinik, dass sich die junge Leila das Leben nimmt. Dies hat ungeahnte Konsequenzen: Leila folgt ihrem Retter heimlich. Nicks Versuche, sie abzuwimmeln, schlagen alle fehl - Leila, die die Welt mit staunenden Kinderaugen sieht, hat beschlossen, für immer bei ihm zu bleiben. Sie begeben sich gemeinsam auf eine Reise...
Horst Peter Koll weiß es: Für Til Schweiger ist BARFUß eine tiefe Herzensangelegenheit. Aber "nichts passt zusammen, alles bleibt Stückwerk; auch das sinnbildliche Spiel mit zwei 'Irrenhäusern' als Weltentwurf ist bloße Behauptung: der psychiatrischen Klinik, aus der das Liebespaar aufbricht, und dem mondänen noblen Elternhaus des Helden, dem dieser nicht wirklich entkommen kann. Dabei hätte der Film eigentlich ein emotionales Zentrum: Johanna Wokalek als barfüßige Weltverlorene verleiht ihm selbst in den kitschigsten oder banalsten Momenten so etwas wie Glanz und Würde und setzt Akzente auf dem schmalen Grat zwischen naiver Psychopathin und weiser Närrin. Doch das Drehbuch weiß ihr faszinierend unfassbares Flair nicht zu nutzen."