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KRIEG DER WELTEN

KRIEG DER WELTEN

Regie Steven Spielberg
Kinostart 30.06.2005

Kritiken • KRIEG DER WELTEN

01. Juli 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz berichtet von der enthusiastischen Aufnahme des Films bei amerikanischen Kritikern.

01. Juli 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Der Freitag

Georg Seeßlen sagt, warum Steven Spielberg den KRIEG DER WELTEN verfilmen musste, und warum das nur schiefgehen konnte.

30. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Regisseur "liefert solides Action-Kino (mit einem lapidaren Schluss), setzt aber keine neuen Maßstäbe. KRIEG DER WELTEN hätte auch ein anderer Regisseur drehen können - das ist leider so."

30. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Die Zeit

Keiner inszeniert die amerikanische Paranoia so perfekt wie Steven Spielberg, meint Katja Nicodemus. KRIEG DER WELTEN "verströmt eine Spektakelfreude und ungebremste Zerstörungslust, die man dem Regisseur nach seinen überambitionierten Science-Fiction-Arbeiten, seinen Botschafts- und Familienfilmen kaum noch zugetraut hätte. ... Nüchtern reduziert er den Menschen auf seine kreatürliche Substanz. Was einmal eine Bevölkerung war, wird zu einer Masse aus flüchtenden, kriechenden, wimmernden Wesen. In KRIEG DER WELTEN gibt es keinen Krieg, keine Schlacht und nicht einmal wirkliche Gegner. Nur einen Vater, der seine Kinder retten will. Und eine Spezies, die dieser Kleinfamilie ungefähr die Existenzberechtigung einer Schildlaus zubilligt."

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers porträtiert die Kinderdarstellerin Dakota Fanning.

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Berliner zeitung

Als düster, hoffnungslos und sogar irgendwie realistisch bezeichnet Anke Westphal den Film. "Abgesehen von Spielbergs leidiger und auch in diesem Film großzügig ausgelebter Obsession, bedrohte und zerstörte Familien um jeden Preis reparieren zu wollen, hat seine Adaption des Science-Fiction-Romans von H.G. Wells aus dem Jahr 1898 tatsächlich was zu bieten. Interessant ist etwa, dass nicht wirklich ein Krieg stattfindet, als die Außerirdischen angreifen, obwohl der Titel ja einen Krieg ankündigt. Anders als Byron Haskin in seiner Filmversion aus dem Jahr 1953, erzählt Spielberg die so gut wie hoffnungslose Geschichte einer endlosen Flucht vor der nahezu sicheren Auslöschung. Frei von rührseligem Patriotismus zeigt er, wie Menschen am Leben zu bleiben versuchen in einer Welt, in der bis aufs Messer konkurriert wird um dieses Privileg."

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Die Tageszeitung

Die Spezialeffekte sind nicht Selbstzweck, sondern machen aus dem Film ein düsteres Märchen, meint Bert Rebhandl. Besonders lobt er die analytische Intelligenz des Drehbuchautors David Koepp. "In KRIEG DER WELTEN ist der Blockbuster nur die eine Hälfte der Geschichte. Die andere ist das Märchen, die schwarze Fabel, der unruhige Traum. Dass daraus kein fauler Kompromiss (und kein schizophrener Film) wurde, liegt daran, dass zwischen Blitz und Donner jene kleine Ewigkeit der Ungewissheit nicht vergessen wird, in der Furcht und Erleichterung sich erst entfalten können."

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Als typischer Spielberg-Film erzählt der Regisseur für Rüdiger Suchsland das, was er vermeintlich schon mehr als genug erzählt hat. "KRIEG DER WELTEN ist eine Mischung aus Horror- und Katastrophenfilm, angereichert mit den üblichen Spielberg-Zutaten ... Kino als moralische Anstalt, die die wahren Werte, das Was-wirklich-zählt freilegt, als öffentliche Schaubühne des "American Dream" und der "Family values". Jeder kann es schaffen, wenn er nur will, aber er muss es im Hinblick auf gute Ziele wollen. Spielberg kehrt auch zu den eigenen Anfängen zurück: Er filmt sozialrealistisch, dunkel und schmutzig, voller Anklänge an den Stil des New Hollywood der 70er, in grobkörnigen Bildern."

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Neues Deutschland

Für Georg Seeßlen singt der Regisseur wieder einmal das Hohelied der Familie. "Man kann, aufs Erste, Spielbergs KRIEG DER WELTEN als einen netten kleinen SF-Film ansehen, mit ein bisschen mehr Grips und viel mehr Menschlichkeit als INDEPENDENCE DAY, aber mit ähnlicher Effektgeladenheit; man langweilt sich jedenfalls nicht wirklich, und ärgern kann man sich auch nur über ein paar Szenen, in denen die Sentimentalität mit Spielberg wieder einmal durchgeht. ... Um die Wahrheit zu sagen: In Steven Spielbergs Filmen geht schon seit einiger Zeit nichts mehr recht zusammen. Sie scheinen selber so zerrissen wie die Kultur in George W. Bushs Amerika, voller Seitenblicke auf das moralische und politische Herunterkommen seines Landes, voller Sehnsucht nach der Neuschaffung des alten Amerika des Gemeinsinns, der Familien und der Nachbarschaft, voller liberaler Impulse und voller sentimentaler Auflösungen, an die der Regisseur selber nicht mehr recht glauben mag."

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Junge Welt

Laut Peer Schmitt ist KRIEG DER WELTEN weniger ein Film der großen Schlachten, sondern einer "der übersichtlichen Panikräume: Wohnzimmer, Keller, Auto. Räume, die eine zeitgemäße Patchworkfamilie fassen können. Und wer mit Tom Cruise das Weltende erlebt, wird den Wert des letzten funktionierenden Automobils im Staate New York wie den des letzten Luftschutzkellers in Connecticut zu schätzen wissen."

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • fluter.de

Philipp Bühler stimmt eines bedenklich: "gerade wenn man den Film als den ultimativen Spielberg betrachtet: Es ist ein Film ohne Inhalt. Tom Cruise hat darin eine einzige Aufgabe, nämlich sich und seine zwei Kinder in Sicherheit zu bringen. Sein Überlebenskampf ist "pures Kino", ein Nachdenken findet nicht statt. Warum auch? ... Spielberg hätte lieber Orson Welles folgen sollen als dem britischen Schriftsteller, der alles zugleich war, nämlich Sozialist, Utopist, Pessimist, Pazifist und - wichtig eben für den Schluss - Darwinist. Welles verstand sein Hörspiel als Satire. KRIEG DER WELTEN ist ein ganz und gar unkomischer Film, der Bedrohungsängste willig bedient und den Angriff der Außerirdischen als Metapher für alles Mögliche benutzt."

29. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas lobt den Film als hervorragend - ein bestürzendes Werk über die Grenzen der Wahrnehmung im Angesicht des Massenmords. "Noch nie hat das Kino eine derartige Todesikonografie gewagt: Die brennenden Büros der Zwillingstürme sind in ihr ebenso enthalten wie die Transportzüge in die KZ. Kein Zweifel: KRIEG DER WELTEN bebildert einen Genozid, auch wenn der Film vordergründig einer Art verknappter Western-Dramaturgie folgt. ... Gesehen hat man bis dahin nicht nur die Erschütterung der Zivilisation, sondern des Zivilen selbst. Wie viel darf man zeigen, wie weit muss man sich dem aussetzen? Steven Spielbergs Film beantwortet diese Frage mit schonungslosen Bildern, die zugleich pietätvoll und brutal, verrätselt und schonungslos direkt sind."

28. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Als ultimative Panikattacke, der Science-Fiction und Familienkrise verbindet, bezeichnet Christiane Peitz KRIEG DER WELTEN. Der Schauspieler Tom Cruise kann sie einmal mehr als Charakterdarsteller nicht überzeugen. Der Regisseur "bedient das populäre Genre, die wohldosierten Blicke auf die andere Seite des Hügels genügen, um für atemlose Spannung zu sorgen. Aber er zeichnet zugleich ein Sittenbild des kollektiven Unbewussten, einer verstörten Gesellschaft, die wegguckt, was den Irak betrifft, und mit sich selber kein bisschen im Reinen ist. Auf den ersten Blick redet Steven Spielberg der sozialen und politischen Moral eines konservativen Amerika das Wort. Auf den zweiten aber ist sein Film so zerrissen wie die Welt."

16. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Die Tageszeitung

Laut David Denk hat Tom Cruise bei der Premiere von KRIEG DER WELTEN in Berlin seine besten Freunde getroffen: Die Journalisten.

15. Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz hat mit Tom Cruise bei der Premiere von KRIEG DER WELTEN in Berlin gelacht.

Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • film-dienst 13/2005

Für Rüdiger Suchsland ist der über lange Zeit düstere, disparate, stellenweise fesselnde, dann wieder über lange Strecken langweilige KRIEG DER WELTEN "eine Mischung aus Horror- und Katastrophenfilm, angereichert mit den üblichen Zutaten fast aller Filme Spielbergs ... Auch Spielberg führt den Zusammenbruch des Sozialen im Chaos vor und kleidet dies in stellenweise sehr eindrucksvolle Bilder von geradezu apokalyptischem Ausmaß: ein brennender Zug in rasender Fahrt, ein abgestürztes, merkwürdig intaktes Flugzeug. In den besten Momenten erinnert auch das wieder an die 1970er-Jahre, als Body Snatcher und Zombies die amerikanische Provinz heimsuchten und ihre wahre Natur bloßstellten. Im Gegensatz zu diesen Filmen lässt sich Spielberg seinen Glauben ans Gute nicht nehmen - spätestens darin wird er wieder zum Regisseur der Industrie und der Gegenwart."

Juni 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • epd-film 07/2005

Manfred Riepe schreibt über die Vorläufer von KRIEG DER WELTEN.

26. April 2005 | KRIEG DER WELTEN • Kritik • Der Spiegel

Lars-Olav Beier und Marco Evers sprechen mit Regisseur Steven Spielberg und Schauspieler Tom Cruise über das Filmprojekt, Terror auf der Leinwand und die Macht der Scientology-Sekte in Hollywood.

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