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BE COOL

BE COOL

Regie F. Gary Gray
Kinostart 31.03.2005

Kritiken • BE COOL

31. März 2005 | BE COOL • Kritik • Berliner Zeitung

Viele Stars, aber wenig Ideen hat Bert Rebhandl wahrgenommen. "In manchen Szenen verrät die durchgeknallte Ausstattung, dass es irgendwann einmal ein gutes Budget gab. Wohin es verschwunden ist, bleibt ein Rätsel, denn "Be Cool" wirkt wie die Karikatur eines B-Films. Es ist ständig etwas los, aber nie geschieht etwas aus einsichtigen Gründen. BE COOL nennt F. Gary Gray als Regisseur, sieht aber aus, als wäre er von Alan Smithee - von jenem Filmkünstler also, den es nicht gibt, weil der Name nur dazu herhalten muss, eine desaströse Produktion irgendwie noch unter Dach und Fach zu bringen."

31. März 2005 | BE COOL • Kritik • Berliner Zeitung

Christian Aust spricht mit John Travolta über Flugzeuge, Umgangsformen und den Film BE COOL.

31. März 2005 | BE COOL • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich spricht über den Unterschied von "Cool Bleiben" und "Cool Sein". "Ansonsten hat F. Gary Grays Film seine amüsanten Seiten - und ist hochkarätig besetzt. ... Das Drehbuch basiert auf einem Roman von Elmore Leonard und hat nicht viel mehr Ambitionen als die, möglichst viele humorige Szenen aneinanderzureihen. Was ihm durchaus gelingt. Denn es folgt dem Standardrezept, demzufolge eine Ansammlung schräger Typen und ethnischer Gruppen, die in einem Knäuel von Kalamitäten verwickelt werden, Komik garantieren."

31. März 2005 | BE COOL • Kritik • Die Tageszeitung

Viele Versatzstücke und Popverweise hat Sebastian Frenzel wahrgenommen. "Die Story ist es sicher nicht, wovon dieser Film lebt, und auch die rasante Schnittfolge täuscht nicht immer darüber hinweg, dass der Film mehr als einmal hängt. Denn bei all den Sidekicks gerät der eigentliche Handlungsstrang außer Acht, bei all den Zeichen, die auf anderes verweisen, kommt der Film nie zu sich selbst, und schließlich sind auch die Charaktere in BE COOL eindimensional geraten. Andererseits aber zielen diese Vorwürfe ins Leere, denn im Grunde ist es genau dies, was der Film braucht: Versatzstücke, Klischees und Stereotypen in einem guten Mix."

31. März 2005 | BE COOL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Jochen Stemmel wird der im Film gesprochene Gedanken, daß Fortsetzungen besser sein müssen als das Original, zu selten beherzigt. Auch hier. "Der Film ist ein Drugstore, in dessen Regalen sich für jeden Geschmack etwas findet, und in dem schamlos mit dem Kaugummi nach der Zuckerstange geworfen wird. Zwischenzeitlich hat man den Eindruck, es sei beim Casting vor allem darauf angekommen, so vielen bekannten Namen aus dem Showbusiness wie möglich eine Rolle anzupassen. ... Die Folge ist, dass BE COOL in eine Vielzahl von Nummern zerfällt, die für sich betrachtet ganz nett und lustig sein mögen, zusammen aber keinen guten Film ergeben. Übrigens auch keinen coolen."

31. März 2005 | BE COOL • Kritik • Frankfurter Rundschau

BE COOL ist nicht bloß ein Film, sondern ein Film-Film, behauptet Volker Mazzarek. "Die Bilder stehen selten für sich allein. Sie beziehen sich auf andere Filme und jonglieren mit Stilen, Haltungen und Kontexten. Und die Darsteller spielen neben ihrer Filmrolle gleich die Rolle des Stars mit, der sie sind. Es geht fast immer um Images, um Bilder, die sich auf Bilder legen, um ein Schillern, das jeden Moment die Farbe ändern kann. ... Auch Uma Thurman und John Travolta haben eine Vergangenheit. Und deshalb, Tarantino lässt grüßen, tanzen sie auch mal wieder zusammen. Das allein ist in diesem überschäumenden Filmspaß das Eintrittsgeld wert."

März 2005 | BE COOL • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

März 2005 | BE COOL • Kritik • film-dienst 07/2005

Als etwas zu selbstverliebt und substanzlos schätzt Felicitas Kleiner den Film ein. "Mit einem Reigen ebenso windiger wie skurriler Figuren, lakonischen Dialogen und absurder Gangster-Action hatte Sonnenfeld eine unterhaltsame Satire inszeniert, die zeigte, wie nahe sich die Produktionsweise Hollywoods und die Methoden des organisierten Verbrechens stehen. ... Das bringt den Film auf den Punkt: BE COOL ist vor allem eine Party, ein Stelldichein prominenter Namen, ein cooler Film mit coolen Figuren. Wie in THE ITALIAN JOB zeichnet sich Regisseur Gray nicht gerade durch Originalität aus, sondern setzt auf Bewährtes, das er solide inszeniert - auch wenn er und einige seiner Darsteller gelegentlich allzu dick auftragen. Das Ensemble agiert gutgelaunt und hat merklich Freude daran, die eigenen Images und Klischees zu überdrehen."

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