Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

BEING JULIA

BEING JULIA

Regie István Szabó
Kinostart 07.04.2005

Kritiken • BEING JULIA

11. April 2005 | BEING JULIA • Kritik • Die Tageszeitung

Für Bert Rebhandl ist BEING JULIA "ein nostalgischer Film, eine Flucht aus der Massenkultur der Gegenwart in eine noch weit gehend intakte britische Klassengesellschaft. ... Der ungarische Regisseur ist der diskrete Ermöglicher: Sein Kino fällt nicht auf - es bleibt in den Kulissen, während der Star leuchtet. Annette Bening macht uns immerhin klar, dass das Julia-Sein nicht nach Champagner verlangt, sondern nach einem Humpen Bier."

08. April 2005 | BEING JULIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald ist des Lobes voll: eine wahrhaft altmeisterlich Inszenierung ist BEING JULIA mit einer Annette Bening, die wie ein Teufel spielt. BEING JULIA ist "ein glanzvoller Ausstattungsfilm mit prächtigen Kostümen, eleganten Interieurs, fantastischen Locations und einem sorgfältig zusammengestellten Soundtrack voller Dreißiger-Jahre-Tanzmusik. Die Dialoge sprühen vor lakonischem Witz, und Jeremy Irons, der mitunter zu erheblichen Manierismen neigt, ist mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Überheblichkeit und Understatement als Julias Gatte ideal besetzt."

07. April 2005 | BEING JULIA • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur hat "die Story ganz konsequent als lockere, melodramatische Komödie der Eitelkeit inszeniert und sich ganz auf die Hauptfigur konzentriert", meint Josef Schnelle. "Weswegen BEING JULIA ganz und gar der Film einer Schauspielerin ist. Einmal die Gelegenheit haben zu zeigen, was in ihr steckt: alle Verletzlichkeit und auch den grenzenlos boshaften Stolz, die ganze Palette. Das dürfte Annette Bening an der Rolle gereizt haben, und an dieser Metaebene muss man Spaß haben, um den Film genießen zu können."

07. April 2005 | BEING JULIA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Wie jede gelungene Komödie lebt BEING JULIA von der Wehmut des Triumphes, schreibt Heike Kühn. BEING JULIA ist "ein Feuerwerk von Spottlust und List, das den Film funkeln lässt wie einen Stern. In seiner ersten Komödie ist dem großen ungarischen Regisseur István Szabó eine Hommage an die Kunst gelungen, alles sein zu können, was des Menschen Imagination hergibt, alt und jung zugleich, biestig und komisch, pathetisch und weise. Das Schauspiel selbst wird zum Mittelpunkt eines Films erhoben, der die Geschichte der Männer und Frauen als austauschbar und zyklisch, das Schauspiel ihrer Eitelkeiten jedoch als Gegenstand eines schier übermenschlichen Gelächters verehrt. Was bleibt uns übrig, als zum bösen Spiel gute Miene zu machen?"

07. April 2005 | BEING JULIA • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Das Stück, das hier nach einer Vorlage von W. Somerset Maugham gespielt wird, muffelt zwar manchmal nach raschelnder Salon-Komödie. Doch an Annette Bening kann man sich nicht satt sehen. Mit vibrierendem Elan spielt sie alle aus - und zeigt, wozu Frauen jenseits der 40 auf der Bühne wie im Leben fähig sind."

06. April 2005 | BEING JULIA • Kritik • fluter.de

Der Regisseur ist in die Klischeefalle getappt, meint Claudia Hennen. "Nicht nur reduziert er das Theatermilieu auf eine Welt der Intrigen, in der junge Schauspielerinnen ihre Rollen über die "Besetzungscouch" ergattern und alternde Diven sich in Rache üben. Auch wehrt sich Frau bei ihm mit "typisch" weiblichen Waffen - greift also zu hinterhältigen Methoden, anstatt souverän auf ihre Qualitäten zu setzen. Im fulminanten Showdown gebährt sich Annette Bening alias Julia Lambert sodann als regelrechte "Rampensau", indem sie ihre unerfahrene Schauspielkollegin gnadenlos gegen die Wand laufen lässt."

April 2005 | BEING JULIA • Kritik • film-dienst 07/2005

Der Regisseur ist für seine exzellente Schauspielführung bekannt, schreibt Sascha Koebner. Auch in BEING JULIA zeigt sich dies. Julia "ist neurotisch, kapriziös, frech und schnell in ihren Dialogen, stolz, selbstverliebt und extrovertiert. Annette Bening spielt diese Figur, die auch abseits der Bühne nicht aufhört zu spielen, und die Vitalität und Kraft, mit der sie Julia Leben verleiht, lassen fast vergessen, dass die Figur mit ihrer ausgeprägten Selbstsucht und ihrem bisweilen arroganten Gestus wenig Liebenswertes besitzt. Julia spinnt Intrigen, betrügt, wird betrogen, und stets scheint ihre Karriere im Mittelpunkt zu stehen. Auch der Racheakt, der sich im letzten Drittel des Films anbahnt, wirkt in seinem Kern kindisch. Die vielen interessanten Konstellationen, in denen Julia liebt und lebt, berühren sich nicht stark genug, um mehr als Kulisse für die Diva zu sein."

April 2005 | BEING JULIA • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,36583