Inhalt • BEING JULIA
London 1938: Die Schauspielerin Julia Lambert ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Sie ist mit dem Theateragenten Michael Gosselyn verheiratet. Die Ehe ist längst langweilig geworden. Der junge Amerikaner Tom Fennel wird ihr Liebhaber. Aber sie muss erkennen, dass Tom sie mit der viel jüngeren Schauspielerin Avice Crichton betrügt und versucht, sie in Julias nächstem Stück unterzubringen. Zur großen Überraschung aller Beteiligten protegiert Julia auch noch Avice. Sehr zu Michaels Freude, der schon bald eine Beziehung mit dem Starlet beginnt. Aber die Premiere des Stückes läuft anders als geplant: Niemand darf die Schauspielkunst Julias unterschätzen...
Wie jede gelungene Komödie lebt BEING JULIA von der Wehmut des Triumphes, schreibt Heike Kühn. BEING JULIA ist "ein Feuerwerk von Spottlust und List, das den Film funkeln lässt wie einen Stern. In seiner ersten Komödie ist dem großen ungarischen Regisseur István Szabó eine Hommage an die Kunst gelungen, alles sein zu können, was des Menschen Imagination hergibt, alt und jung zugleich, biestig und komisch, pathetisch und weise. Das Schauspiel selbst wird zum Mittelpunkt eines Films erhoben, der die Geschichte der Männer und Frauen als austauschbar und zyklisch, das Schauspiel ihrer Eitelkeiten jedoch als Gegenstand eines schier übermenschlichen Gelächters verehrt. Was bleibt uns übrig, als zum bösen Spiel gute Miene zu machen?"