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DIE BLUTHOCHZEIT

DIE BLUTHOCHZEIT

Regie Dominique Deruddere
Kinostart 21.04.2005

Kritiken • DIE BLUTHOCHZEIT

21. April 2005 | DIE BLUTHOCHZEIT • Kritik • Berliner Zeitung

Für Philipp Bühler ist der Film vergnüglicher, als der Regisseur womöglich ahnt. "Die Story ist so dünn wie die Decke der Zivilisation, dafür aber wasserdicht. Gemacht aus feinstem Filmstoff, wie ihn nur die Familie bietet und ihr größtes, schönstes und schrecklichstes Fest - die Hochzeit. ... DIE BLUTHOCHZEIT ist trotzdem ein vergnüglicher Film. Das verdankt sich der kinematisch stets ergiebigen Einheit von Zeit und Raum einerseits und einer schönen Ensembleleistung andererseits. Blut fließt zwar nur in Maßen, an die Hochzeit werden sich die Protagonisten dennoch ein Leben lang erinnern. Ist ja schließlich Sinn der Sache."

21. April 2005 | DIE BLUTHOCHZEIT • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Die dramatischen Wendungen in den genannten Filmen (REIFEPRÜFUNG, VIER HOCHZEITEN UND EIN TODESFALL) sind allerdings harmlos im Vergleich zu dem, was der belgische Regisseur Dominique Deruddere in DIE BLUTHOCHZEIT veranstaltet. Der Tag der Hochzeit gleicht bei ihm mehr einem Schützenfest, bei dem Schüsse fallen, Fäuste und Handgranaten fliegen, ein Gasthof belagert und die Hochzeitsgesellschaft quasi in Geiselhaft genommen wird."

20. April 2005 | DIE BLUTHOCHZEIT • Kritik • fluter.de

Trotz einer durchweg soliden Darstellerriege, allen voran ein zu großer Form auflaufender Armin Rohde als selbstgefälliger Kotzbrocken, und eines Oscar-nominierten Regisseurs funktioniert für Thomas Winkler DIE BLUTHOCHZEIT nur in wenigen Sequenzen. "Sekundenschnell entwickelt sich in DIE BLUTHOCHZEIT aus einem faden Fünf- Gänge-Menü eine Geiselnahme, in deren Verlauf Nobelkarossen in Flammen aufgehen, zynische Schnösel sich eine Ladung Schrot einfangen, Oberkellner zu schießwütigen Möchtegerncowboys mutieren, Prostituierte den Dienst verweigern, demütige Sprösslinge zu Männern reifen und aus einer kiesgestreuten Auffahrt die showdownbereite Staubstraße eines Western wird - bis schließlich alle Beteiligten ihre Masken fallen lassen und ihre dunkelsten Seiten offenbaren."

20. April 2005 | DIE BLUTHOCHZEIT • Kritik • br-online.de

Für Thilo Wydra geht die Rechnung des Belgier-Duos ging bei dieser deutsch-belgischen Koproduktion nicht auf. "Irgendwie sitzt der schwarze Humor nicht, und vielleicht mag es daran liegen, dass der Kult-Comic aus Brüssel nicht wirklich in die Eifel zu transportieren ist, wo dann freilich primär deutsche Akteure durch die durchaus solide Fotografie von Kameramann Danny Elsen stapfen. Gewiss, wie sich die beiden mittelalten Herren Rohde und Ochsenknecht da zusehends hochschaukeln, das hat schon was. Aus einer Mücke 'nen Elefanten gemacht, eben aus verdorbenen Shrimps eine regelrechte Familienfehde mit Verletzten, in die Luft gehenden Autos und das Zeitliche segnenden Hunden. Und das alles bei der Einhaltung von Zeit, Ort und Handlung, von 11 Uhr bis 23 Uhr."

April 2005 | DIE BLUTHOCHZEIT • Kritik • film-dienst 08/2005

Horst Peter Koll findet die Fabel eher kurios als furios. Die "Figuren bleiben eher auf Episoden begrenzte Stichwortgeber in einem Film, der sich zum handfesten Eifel-Western auswächst ... Solche Archaik bleibt bis zum finalen Shootout zwar ein nicht ganz reizloses Spiel mit imposanten Landschaftsszenerien, anspielungsreicher Musik und dem permanenten Wechsel zwischen Action und (trügerischer) Ruhe, wobei aber bereits die überwiegend schwach konturierten Frauenrollen verdeutlichen, wie sehr der Entwurf an der Oberfläche bleibt und an glaubwürdigeren Erzählstrukturen krankt. ... Letztlich ist DIE BLUTHOCHZEIT weder Fisch noch Fleisch: als satirisches 'Gesellschaftspanorama' zu wenig präzise, als bitterböse Genregeschichte zu inkonsequent und auch nicht mutig genug."

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