| Regie | Lasse Spang Olsen |
| Kinostart | 17.03.2005 |
In Dänemark werden nicht nur Dogma-Filme gedreht, weiß Hélène Wanyou. Mit der Realität hat dieser Film nichts zu tun. "Dazu lernt man, Sushi zu braten und jemanden mit einem Schinken nieder zu schlagen. Fans solcher Filme werden auch den ziemlich verrückten "Bernie" von Albert Dupontel mögen."
Jörg Gerle hat zwangsläufig Assoziationen zu Quentin Tarantino ausgemacht. "Mit dem Unterschied allerdings, dass Olsen keinen Wert auf übertriebene Coolness legt. In seinem Filmland agieren Mafiosi, Killer und wahnsinnige Bürger ohne Attitüde, aber umso mehr menschlichen Fehlern mit einer von allen stoisch ertragenen Tumbheit. Dass die Ergebnisse, die daraus resultieren, mitunter drastischer ausfallen als bei Tarantino, ist nicht weiter verwunderlich. ... Es ist erstaunlich, dass in Olsens Filmen, die eine überstürzte Handlung zum Programm erhoben haben, alles dennoch einigermaßen nachvollziehbar vonstatten geht. Das Drehbuch, lose um spektakuläre Actionsequenzen geflochten, ist nur so weit hanebüchen, als man dem Treiben noch folgen möchte, aber konfus genug, um sich gerne von halsbrecherischen Stunts ablenken zu lassen."