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THE WHITE DIAMOND

THE WHITE DIAMOND

Regie Werner Herzog
Kinostart 10.03.2005

Kritiken • THE WHITE DIAMOND

10. September 2005 | THE WHITE DIAMOND • Kritik • Die Tageszeitung

Einen Monumentalfilm nennt Dietmar Kammerer THE WHITE DIAMOND. Im Film fügt sich alles zusammen, "der längst kein Dokumentarfilm mehr ist, sondern ein Monumentalfilm, etwas, das von so heroischen Taten und Schicksalen berichtet, dass mit Bildern dazu eigentlich immer nur zu wenig gesagt werden kann. Die sind von zerbrechlicher Schönheit. ... Es gibt dämliche Dummheiten und es gibt heldenhafte Dummheiten, erläutert der Zeppelin-Bastler. Keine Frage, für welche der beiden Herzog sich begeistert, welchen er das Denkmal setzen will. Wie er sich dabei völlig ungerührt an der Grenze zur Peinlichkeit und darüber hinaus bewegt und einen in den besten Momenten dennoch sprachlos lässt, dazu fällt einem beim Verlassen des Kinos nur noch ein Wort ein: knüppeldick."

10. März 2005 | THE WHITE DIAMOND • Kritik • Berliner Zeitung

Mit mächtigem Respekt umschleicht WHITE DIAMOND die Naturgewalten, meint Daniela Pogade, aber der Film "ist keine bildgewaltige menschliche und künstlerische Anmaßung, sondern ein vergleichsweise braver Reise- und Forschungsbericht. ... Das Wagnis und sein Scheitern nehmen im Guyana-Projekt indessen überschaubare Dimensionen an. Eine Mini-Expedition im Mini-Luftschiff, das nach dem heiklen Erstflug mit Seilen gesichert wird - auch Herzog hat sich vom ganz und gar Unbedingten verabschiedet. Fast die Hälfte des Films über feiert er nun vielmehr die Natur, deren Schönheit sich im Formationsflug der Mauersegler und den Spiegelungen des Wasserfalls manifestiert."

10. März 2005 | THE WHITE DIAMOND • Kritik • Tagesspiegel

Therapeuten und Thronfolger ist Werner Herzog für Kai Müller. "So wird die Expedition zu einem Dokudrama und Seelentrip, bei dem Herzog und Dorrington einander in gegenseitiger Abhängigkeit umklammern. Man kennt diesen kalt-sanften, brutal-poetischen Herzog-Blick. Und es schaudert einen."

März 2005 | THE WHITE DIAMOND • Kritik • film-dienst 05/2005

Für Ulrich Kriest gestaltet Werner Herzog sehenswerte Dokumentationen. "Herzog lässt sich von der Regenwald-Landschaft rund um die gewaltigen Kaieteur-Wasserfälle gefangen nehmen, erzählt von den Mythen der Region und präsentiert einen Eingeborenen, den Rastafari Marc Anthony Yhab, der seine Familie vermisst. ... Immer wieder gelingen Herzog - unterstützt von den famosen Klängen von Ernst Reijseger und Eric Spitzer - Bilder von geradezu magischer Qua­li­tät, etwa wenn er zeigt, wie ein riesiger Schwarm Schwalben in einer Höhle hinter einem mächtigen Wasserfall verschwindet. Hier knüpft Herzog an die visuelle Kontinuität seiner frühen Filme" an.

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