| Regie | Rob Bowman |
| Kinostart | 10.03.2005 |
Für Carmen Böker wirkt die Verfilmung weder innovativ, noch irgendwie inspiriert. ELEKTRA erregt bei ihr großes Mißfallen. "Damit auch für wirklich jeden Geschmack was dabei ist in diesem konventionell umgesetzten Zirkeltraining, gibt's dazu auch noch die migräneförderlich flackernde Videoclip-Ästhetik für die Jugend und Goran Visnjic (aus "Emergency Room") als düsteren Vater für Frauen, die mal mit ihrem Männe ins Kino wollen."
"Offenbar reicht es nicht, eine schöne Frau in ein geschmeidiges Kostüm zu stecken und sie in den Kampf gegen das Böse zu schicken. Diese Konstellation muss man in Hollywood wohl noch mal überdenken."
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Das Problem der Spannungserzeugung ist für Jörg Gerle der entscheidende Punkt. "Da mit Hinblick auf geplante Fortsetzungen aber ein Scheitern der Heldin außer Frage steht, soll die Rahmenhandlung den Zuschauer bei der Stange zu halten. Hier verkrampft der Film zusehends, indem er versucht, den äußerst blassen Nebendarstellern Rollen zuzuweisen, die sie nicht ausfüllen können. ... Voll gestopft mit ermüdenden und auf jugendfrei getrimmten Genreversatzstücken, sind es allenfalls die Musik von Christophe Beck und das hautenge Lackkostüm von Elektra, die für Atmosphäre sorgen. Für ein Spin-Off eines ohnehin wenig innovativen Helden-Universums um Daredevil und Elektra ist das zu wenig."