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BRÜDERLIEBE

BRÜDERLIEBE

Regie Gaël Morel
Kinostart 10.03.2005

Kritiken • BRÜDERLIEBE

12. März 2005 | BRÜDERLIEBE • Kritik • Die Tageszeitung

Ein Film ohne Frauen ist für einen französischen Film durchaus ungewöhnlich, findet Claus Löser. "Arabische heterosexuelle Jünglinge bei ihrem Potenzgerangel in Szene zu setzen hat natürlich weit mehr Reiz, als auf das immer gleiche Personal zurückzugreifen. Es liegt hier also die bewusste Inszenierung voyeuristischer Objekte vor - was an sich noch nicht verwerflich ist. Gerade im Vergleich zu Larry Clark fällt aber auf, dass Morel keine adäquate erzählerische Struktur findet. ... [Der Regisseur] stochert unentschlossen in den konventionellen Bruchstücken seiner Geschichte herum. Die offene Form erscheint lediglich als ein Vorwand für Zielgruppenkalkül."

März 2005 | BRÜDERLIEBE • Kritik • film-dienst 05/2005

Stefan Volk bringt es auf den Punkt: Von Brüdern, Brüderliebe und männlichen Identitäten will Morel erzählen, und sagt doch nichts darüber.
"Ein episodenhafter Erzählaufbau, wie ihn die Zwischentitel suggerieren, lässt sich allerdings nur mit Mühe erkennen. Die drei Erzählstränge werden eng miteinander verwoben beziehungsweise zu einem schwer durchschau­baren Szenenknäuel verworren. ...Es genügt eben nicht, einen Film fast ohne Frauen zu drehen, um ein Drama über Männer zu machen. Und es genügt auch nicht, ein Gesicht im Close-up zu zeigen, um einer Figur nahe zu sein. Morel führt Marcs und Oliviers sehnsüchtige, tiefgründige Blicke vor, ohne den Zuschauer ins Innere der Figuren sehen zu lassen."

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