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ROSENHÜGEL

ROSENHÜGEL

Regie Mari Cantu
Kinostart 03.03.2005

Kritiken • ROSENHÜGEL

03. März 2005 | ROSENHÜGEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Hans-Jörg Rother fragt sich, ob die Kinder-Perspektive dem Film hilft, die Zeit näher zu bringen. "Die Konstruktion des Films erinnert an Bergmans FANNY UND ALEXANDER, doch die dffb-Absolventin Mari Cantu füllt sie nicht genug aus. Lieber zitiert sie jene dramatische, im heutigen Ungarn gern verklärte Zeit, ohne sich mitten hinein zu begeben. Die naiv gezeichnete Kinderwelt ist ein allzu blasser Spiegel für den Abschied vom Parteizwang und die Rückkehr zur Menschlichkeit. So bleibt ROSENHÜGEL ein glückloser Zwitter aus einem ungarischen und einem deutschen Spielfilm: ein Kunstversuch."

März 2005 | ROSENHÜGEL • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

März 2005 | ROSENHÜGEL • Kritik • film-dienst 05/2005

Das ist kein Kinderfilm, stellt Rolf-Ruediger Hamacher fest. "Im Alltag der Kinder spiegeln sich 'nur' die dramatischen Ereignisse am Vorabend des Aufstandes. Mari Cantus autobiografisch gefärbte Geschichte - das Schicksal ihres Vaters ähnelt dem Gabors - mischt persönliche Erinnerungen mit politischen, moralischen und religiösen Fragen, die sie teilweise durch eine symbolträchtige Bildsprache überhöht. ... Es ist hilfreich, in Cantus Film zwischen den Zeilen zu lesen, was politisch informierten Zuschauer leichter fallen dürfte. Aber auch als Familiendrama funktioniert ROSENHÜGEL, weil es alle Darsteller durch ihr authentisches Spiel verstehen, der Geschichte einen großen emotionalen Gehalt zu verleihen. Kameramann Tibor Máthé findet idyllische Bilder, denen József Romváris detailverliebte Ausstattung eine der realen Welt fast entrückte Atmosphäre verleihen."

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