Inhalt • DER FLUCH - THE GRUDGE
Die Krankenschwester Karen wird in das Haus einer alten Frau gerufen. Vom ersten Moment an hat sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Erst sind es seltsame Geräusche. Als sie einen kleinen Jungen, der in einem Schrank eingesperrt ist, entdeckt und die alte Frau plötzlich stirbt, weiß sie, dass sie in Lebensgefahr schwebt. Obwohl sie es schafft, das Horror-Haus zu verlassen, merkt sie schnell, dass der Schrecken noch nicht vorbei ist. Sie und alle, die je mit dem Haus in Kontakt waren, werden von einer bösen Macht heimgesucht, die wie ein Fluch auf dem Gebäude lastet. Karens einzige Chance ist, das tödliche Rätsel um das Haus zu lösen und den bösen Bann zu brechen.
Kritik • DER FLUCH - THE GRUDGE • 03. März 2005 • Berliner Zeitung
Japanischer Schrecken wird hier auf amerikanisches Maß gebracht, schreibt Peter Uehling. "Die im Grunde simple Geschichte ist im Original als nichtchronologischer Episodenfilm angelegt. Diese Form bereitet dem Amerikaner nun offenbar Pein: Um die Rückblenden in die richtige Reihenfolge zu bringen, ist eine gewisse geistige Mitarbeit des Zuschauers gefragt; zugleich erschwert der häufige Wechsel des Personals die Identifikation mit einer Figur - wenn der Amerikaner sich überhaupt mit einem Japaner identifizieren wollte! ... In der Tat schlägt der Schrecken in diesem Film mit seltener Härte zu. Das erfreut den Fan, aber es zeigt auch, wie sich Shimizu in der US-Variante auf emotionale Bindung und Überrumpelung verlässt. Im Original verfuhr er eleganter."