| Regie | Roman Polanski |
| Kinostart | 26.07.2007 |
Einige Szenen sind für Bert Rebhandl unvergessen. "TANZ DER VAMPIRE ist auch eine Hommage an die Tatsache, dass vor allem das frühe Kino sich stark vor dem Herrscher aus Transsylvanien gefürchtet hat. Zwar scheuen Polanski und sein Drehbuchautor Gérard Brach nicht vor deftigen Ideen zurück, über weite Strecken herrscht jedoch ein fast stiller Slapstick und eine musikalische Montage vor. ... Fast jede Parodie bleibt hinter dem Original zurück, und jeder Vampirologe ist bei Friedrich Wilhelm Murnaus oder Werner Herzogs NOSFERATU besser aufgehoben. TANZ DER VAMPIRE dagegen ist ein frivoles Späßchen, und hat Filmgeschichte vor allem wegen des Auftritts der bald darauf ermordeten Sharon Tate gemacht."
"Die Klischees und Handlungsmuster des Vampir-Genres werden zu einer amüsanten Persiflage genutzt, in der makabre Schocks durch liebevolle Typenkomik ausbalanciert werden. Eine Hommage an das alte Horror-Kino und seine Effekte, zugleich eine Satire auf die tragikomischen Bemühungen bürgerlich-aufklärerischer Biedermänner im Kampf mit einer buchstäblich blutsaugerischen Aristokratie. Ein fantasievoll-intelligentes Vergnügen, das erneut Polanskis Thema der Menschlichkeit in einer feindlichen Umwelt anklingen läßt."